Der Herausgeber

Jörg-Hannes Hahn
(* 1963 in Frankenthal/Pfalz), Studium von Kirchenmusik, Orgel, Klavier und Dirigieren, u. a. bei Werner Jacob, Ludger Lohmann und Marie-Claire Alain, seit 1991 Kirchenmusiker in Stuttgart, seit 1996 Dozent für künstlerisches Orgelspiel an der Stuttgarter Musikhochschule, seit 2007 als Professor, Verpflichtungen als Solist, Gastprofessor, Wettbewerbsjuror und als Dirigent in Europa, Asien und Amerika, Aufnahmen für Rundfunk und CD, Leiter des Bachchors Stuttgart und der Reihe „Musik am 13.“, die sich als bedeutendstes kirchliches Podium für neue geistliche Vokalmusik in Süddeutschland etabliert hat. (Foto: Roberto Bulgrin)

Der Redakteur

Johannes Mundry 
(* 1961 in Kassel): Studium der Germanistik und Hispanistik in Marburg, Bonn und Madrid, 1. Staatsexamen und Magister Artium in Bonn mit Arbeiten über die dramatische Kunst bei Stefan George und seinem Kreis, seit 1991 Pressereferent und Zeitschriftenredakteur im Bärenreiter-Verlag, nebenberufliche Tätigkeit als Musikkritiker und Autor verschiedener Zeitschriften.
 

Stefan Berg (* 1978)
ist Theologe und Pfarrer. Er studierte evangelische Theologie in Marburg und Basel und promovierte über die Beziehung von Musik und Religion am Institut für Hermeneutik und Religionsphilosophie der Universität Zürich. An der Universität Basel habilitierte er sich mit einer mate-rialdogmatischen Arbeit zur Unterscheidung von Gott und Mensch. Er war Vikar am Basler Münster, lehrt als Privatdozent für Systematische Theologie an der Universität Basel und ist zur Zeit Pfarrer in der Evangelisch-Reformierten Kirchgemeinde Solothurnisches Leimental. Stefan Berg spielt Oboe und Cembalo und hat zu theologischen und musikalisch-ästhetischen Themen Publikationen verfasst.

Christfried Brödel (* 1947)
regelmäßiger Organistendienst ab dem 15. Lebensjahr, nach dem Abitur Mathematikstudium in Leipzig, parallel musikalische Ausbildung; 1971–1984 Arbeit als Mathematiker, Promotion 1982; 1981–2018 Leiter der Meißner Kantorei 1961; ab 1984 Kirchenmusiker: Landessingwart in Sachsen, 1988 Direktor der Kirchenmusikschule Dresden, 1992–2013 Professor für Chorleitung und Rektor der Hochschule für Kirchenmusik Dresden;  seit 1990 Direktoriumsmitglied der Neuen Bachgesellschaft, seit 2015 Vorsitzender, seit 2002 künstlerischer Leiter des Ensembles vocal modern, zahlreiche Ehrungen; rege Konzerttätigkeit, Kurse und Gastdirigate in vielen Ländern Europas, den USA, in Mexiko und Südafrika; Ur- und Erstaufführungen zeitgenössischer Musik; Leitung von Bachakademien in Osteuropa.
 

Markus Karas (* 1961)
Studium in Frankfurt am Main: Kirchenmusik A-Examen, Diplom und Konzertexamen Orgel. Fernseh-, Rundfunk- und CD-Aufnahmen seit 1984 sowie weltweite Orgelkonzerte. In Bonn ist Karas seit 1989 Münster- und Regionalkantor und Dirigent des Frauenchores BonnSonata. Er gewann Wettbewerbe als Chorleiter und Organist. Seine Kompositionen für Chor, Orgel und Instrumente erschienen in sieben verschiedenen Verlagen. Unter dem Titel „Karas-Projekt“ bei YouTube spielt die Bonner Pianistin Jamina Gerl seine Klavierkompositionen und Lieder ein. Er gehört zum Herausgeberkreis von Musik & Kirche und ist seit 2009 Mitglied der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste. – www.markus-karas.de (Foto: Benjamin Westhoff)

 

Julia Koll (* 1975)
Studium der Ev. Theologie in Marburg/Lahn und Berkeley, außerplanmäßige Honorarprofessorin für Praktische Theologie an der Georg-August-Universität Göttingen, Promotion zu Körpererleben und religiöser Erfahrung, Habilitation zu Religion, Musik und Gruppe am Beispiel Posaunenchor (Kirchenmusik als sozioreligiöse Praxis, Leipzig 2016), Mitglied im Vorstand der Liturgischen Konferenz in der EKD sowie des Theologischen Ausschusses des Ev. Posaunendienstes in Deutschland, kirchenmusikalisch aktiv seit 1988 in diversen Blechbläserensembles, Vokalchören und auf der Orgelbank. Von 2019 bis 2022 Gemeindepastorin sowie beauftragt mit dem Projekt „Gottesdienstentwicklung im Kirchenkreis Uelzen“, seit 2022 Oberkirchenrätin im EKD-Projektbüro Evangelisches Gesangbuch.

Martina van Lengerich (* 1964 in Lingen)
seit 2003 Domkantorin und stellvertretende Leiterin der Dommusik am Freiburger Münster mit Leitung der Mädchenkantorei und der Kantorenschola. Studium an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf in Instrumentalpädagogik, Klavier und Katholische Kirchenmusik (A-Examen), Assistentin bei Almut Rößler (Düsseldorfer Johanneskantorei) und Raimund Wippermann (Essener Dom), Gründung und Leitung des Chors der Kunstakademie Düsseldorf, 1996–2003 Kantorin in drei Gemeinden in Coesfeld im Münsterland, zahlreiche Konzerte als Chorleiterin, Dirigentin, Pianistin oder Organistin im In- und Ausland, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen, Betrauung mit verschiedenen Uraufführungen, CD-Aufnahmen und Mitwirkung in der Jury des Deutschen Chorwettbewerbs, verschiedene Preise mit der Mädchenkantorei am Freiburger Münster, zuletzt 2014 der 1. Platz „Gold“ beim 25. Internationalen Chorwettbewerb in Verona, beim Besuch von Papst Benedikt XVI. 2011 auf dem Freiburger Flughafen Dirigat der Chöre vor 100. 000 Besuchern mit weltweiter Fernsehübertragung. – (Foto: Friederike Zimmermann)

Anja Liske-Moritz (* 1976)
Nach dem Abitur zunächst vier Semester Jurastudium in Jena und Passau, dort Wechsel zu Orgel und Orgelbau. Nach zehnmonatiger Weltreise Konzertfach-Orgel-Studium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien, Abschluss mit dem 2. Konzertexamen, parallel Tätigkeit im Orgelbau (Intonation) bei der Firma Hradetzky, in Österreich, den USA und Italien, nach dem Studium Orgelbaulehre bei W. Sauer Orgelbau GmbH Frankfurt (Oder), anschließend Studium der Kirchenmusik (A) an der EHK in Halle, seit 2008 Kantorin in Seelow, ab 2011 Kreiskantorin des ev. Kirchenkreises Oderbruch, seit 2014 Kreiskantorin des ev. Kirchenkreises Oderland – Spree. Stellvertr.  Leiterin des kirchenmusikalischen Ausbildungszentrums der Ev. Kirche von Berlin – Brandenburg – schlesische Oberlausitz in Dahme/Mark, stellvertr. Mitglied im Kuratorium für Kirchenmusik der EKBO.
 

Matthias Schneider (* 1959)
Professor für Kirchenmusik mit Schwerpunkt Orgelspiel an der Universität Greifswald; ausgedehnte Konzerttätigkeit als Organist und Herausgeber der mehrbändigen „Enzyklopädie der Kirchenmusik“ (Laaber-Verlag), der „Buxtehude-Studien“ (Dr. Butz-Musikverlag) und mehrerer Noteneditionen sowie Autor des „Handbuchs Aufführungspraxis der Orgel“ (Bärenreiter).
 

Cordula Scobel (* 1978)
(* 1978 in Dresden) studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Anglistik an der TU Dresden und der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Von 2009 bis 2019 war sie Kirchenmusikerin in Usingen (Taunus) mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendchorarbeit. Seit 2019 ist sie Dekanatskantorin im Ev. Dekanat Gießen. Sie ist musikjournalistisch tätig und unterrichtet in der kirchenmusikalischen C-Ausbildung der Justus-Liebig-Universität Gießen die Fächer Orgel, Hymnologie, Gemeindesingen, Musikgeschichte und Liturgik. Seit 2021 hat sie einen Lehrauftrag für das Fach Gemeindesingen an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt und leitet seit der Spielzeit 2022/23 das Mitsing-Angebot „Einfach singen – der Chor für alle“ im Stadttheater Gießen.

Meinrad Walter (* 1959)
Studium der Theologie und Musikwissenschaft; nach beruflichen Tätigkeiten in Wissenschaft, Journalismus und Verlagswesen seit 2002 Referent im Amt für Kirchenmusik der Erzdiözese Freiburg, Honorarprofessor und stellvertretender Leiter des Instituts für Kirchenmusik an der Musikhochschule Freiburg; Moderator von Konzerten, Autor von Radiosendungen und Fachbüchern; Herausgeber kirchenmusikalischer Geschenkbücher; letzte Buchveröffentlichung: Befiehl du deine Wege. Ein musikalischer Begleiter durch die Fasten- und Passionszeit. Verlag Herder 2024. (Foto: A. Limbrunner / H. Trefzer, Katholische Akademie Freiburg).

Antje Wissemann (* 1964 in Wuppertal)
Studium der Schulmusik und Evangelischen Theologie, Cembalo und Ev. Kirchenmusik (A-Examen); von 1995 bis 2010 Kantorin und Kreiskantorin in Wuppertal (Christuskirche) und Northeim (St. Sixti); 2010 bis 2017 Lektorin für Chormusik beim Bärenreiter-Verlag in Kassel, seit Februar 2017 Kantorin der Kirchengemeinde Eutin an der St. Michaelis-Kirche, seit 2019 Mitglied im Vorstand der Neuen Bachgesellschaft.
 

Carsten Zündorf (* 1968)
Studium der Evangelischen Kirchenmusik an der Folkwang Hochschule für Musik in Essen; von 1992 bis 2005 Kantor an der Alten Kirche Wupperfeld, später auch an der Unterbarmer Hauptkirche in Wuppertal-Barmen, Künstlerischer Leiter der Wuppertaler Orgeltage, Lehrtätigkeit an der Universität Wuppertal und an der Musikhochschule Köln (Standort Wuppertal); seit 2006 Kirchenmusikdirektor an St. Marien in Osnabrück, Lehrauftrag für Orgel an der Universität Osnabrück; mehrere CD-Einspielungen sowie Rundfunk- und Fernsehaufzeichnungen, umfangreiche Konzerttätigkeit im In- und Ausland.