(12.6.2026) Die Hochschule für Kirchenmusik der Evangelischen Kirche von Westfalen in Witten bekommt mit Anna Goeke-Paganetti und Jannis Derrix eine neue Professorin und einen neuen Professor für Chorleitung mit einem einen Stellenanteil von jeweils 50 Prozent. Während Derrix die Ausbildung im Bereich Pop-Chorleitung übernimmt, wird Goeke-Paganetti für die klassische Chorleitungsausbildung zuständig sein. Anna Goeke-Paganetti (* 1997, Foto: Christian Palm) aus Köln war von 2014 bis 2019 Kirchenmusikerin im Sauerland und in der Kölner Innenstadt sowie von 2019 bis 2021 Musikalische Assistentin der Kölner Dommusik. Danach leitete sie u. a. den Kammerchor NyKlång Essen, den Rodenkirchener KammerChor & Orchester, den Kammerchor an der Universität Bonn und den Chor des Collegium musicum Bonn. Nach ihrem Master in Kirchenmusik studierte Goeke-Paganetti Chorleitung bei Florian Helgath und Philipp Ahmann. Jannis Derrix (* 1995) aus Geldern arbeitet als Chorleiter, Musikpädagoge und Sänger im Bereich der popularen Musik. Sein Studium absolvierte er an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und an der Codarts Hogeschool voor de Kunsten Rotterdam. Seit Oktober 2023 ist er Lehrbeauftragter für Ensembleleitung an der Universität Bielefeld. Neben dem KuMuChor leitet er den HeartChor Krefeld, den Mosaik Chor Köln und den Plan b Chor Bonn.

(8.6.2026) Justus Barleben (* 1992) ist zum neuen Künstlerischen Leiter des Bundesjugendchors ab Januar 2027 berufen worden. Er ist damit Nachfolger von Anne Kohler, die den Chor seit seiner Gründung die ersten sechs Jahre nach seiner Gründung aufgebaut und geleitet hat. Barleben studierte an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover sowie an der Hochschule für Musik Detmold. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er von Gijs Leenaars, Anne Kohler und Florian Ludwig. Er war Stipendiat im Forum Dirigieren des Deutschen Musikrats und gewann den zweiten Preis und den Publikumspreis beim 9th International Competition for Young Conductors in Paris. Er ist Gründungsmitglied des preisgekrönten Vokalensembles Voktett Hannover. Mit einem stilistisch breit gefächerten Repertoire war Justus Barleben (Foto: Nadja Mahjoub) bisher regelmäßig zu Gast bei renommierten Ensembles wie dem Rundfunkchor Berlin, dem MDR-Rundfunkchor und dem NDR Vokalensemble.

(1.6.2026) Als Reaktion auf die bekannt gewordenen Informationen zum neuen Evangelischen Gesangbuch, darunter dem Probegesangbuch und der „Vorläufigen Liederliste“, hat eine Gruppe von bisher fünfzig Personen ein von Henning Voss (Lüneburg), Christian Windhorst (Gehrden) und Christof Pannes (Peine) verfasstes Thesenpapier unter dem Titel „Zeit für ein neues Gesangbuch. Eine Stellungnahme aus kirchenmusikalischer Sicht“ unterzeichnet. Die Verfasser drücken darin „deutliche Zweifel an der Ernsthaftigkeit und Transparenz des von der EKD angestoßenen Erprobungsverfahrens“ aus. In fünf Thesen legen sie dar, welche Anforderungen ein neues Gesangbuch ihrer Ansicht nach erfüllen sollte. – Link zum Thesenpapier

(15.5.2026) Beim 11. Internationalen Saarlouiser Orgel-Kompositionswettbewerb hat die Jury dem französischen Organisten und Komponisten Hadrien Fournier (Foto) den 1. Preis zugesprochen. Sein „Feux d'ártifice de Tanabata“ wurde für Orgel und Trompete komponiert. Zweiter Preisträger wurde Andreas Seemer-Koeper (Deutschland) mit „Aura“ für Sopran, Viola und Orgel. Den dritten Preis erhielt Samuel Gaskin (Frankreich) für „Triptych“ für Mezzosopran und Orgel. 57 Künstlerinnen und Künstler aus zehn Ländern hatten Werke eingereicht. Die Uraufführung des preisgekrönten Werkes von Hadrien Fournier findet am 24. Oktober 2026 im Rahmen der Saarlouiser Orgeltage in der Katholischen Kirche Saarlouis-Lisdorf statt.

(11.5.2026) Vom 13. bis 19. September 2027 findet in der Abtei Himmerod/Eifel (Foto) der 11. Internationale Orgelwettbewerb um den Hermann-Schroeder-Preis statt, der für junge Organisten und Organistinnen bis zum 30. Lebensjahr ausgeschrieben wird. Verliehen werden drei Preise (4000/2500/1500 €), ein Förderpreis (500 €) und drei Videopreise (je 250 €) für die besten Videos des Schroeder-Pflichtstückes im ersten Durchgang (Präludium und Fuge „Christ lag in Todesbanden“). Zum Programm gehören Werke von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn, Hermann Schroeder sowie frei wählbare Stücke. Die Jury besteht aus Mareile Krumbholz (Köln, Vorsitz), Marcel Eliasch (Trier), Pascale Rouet (Frankreich) und Ruben Sturm (München). Anmeldeschluss ist am 10. Juni 2027, Info/Ausschreibung: https://hermann-schroeder.de/orgelwettbewerb/2027/index.html

(7.5.2026) Unter dem neuen Namen „Konferenz der Direktorinnen und Direktoren Kirchenmusik in der EKD“ geht das Spitzengremium der evangelischen Kirchenmusik in Deutschland im 77. Jahr seines Bestehens in die Zukunft. Das beschloss das Plenum der Konferenz auf der Plenartagung am 20. April 2026 in Berlin. Die Konferenz wählte zudem den Landeskirchenmusikdirektor der Nordkirche, Hans-Jürgen Wulf, für weitere fünf Jahre zu ihrem Präsidenten. Als Vizepräsident wurde Stephan Lennig (Dresden) im Amt bestätigt. Neu in den Vorstand wurde LKMD Brigitte Rauscher (EKiR) gewählt. Bestätigt wurden die Vorstandsmitglieder KMD Andreas Schneidewind (EKKW/Schlüchtern) und Stefan Viegelahn (Frankfurt/M.). In der Konferenz der Direktorinnen und Direktoren Kirchenmusik sind die LKMD aller Landeskirchen und die Leiter der sechs Hochschulen sowie aller Hochschulabteilungen und Ausbildungsstätten für Kirchenmusik vertreten. Das überregionale Fachgremium für die Ausbildung, Prüfung und Anstellung evangelischer Kirchenmusiker erarbeitet EKD-weite Rahmenordnungen und Empfehlungen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Nachwuchssituation, dem Berufsbild und der qualifizierten Begleitung des Berufseinstiegs. (Foto v. l. n. r.: Stephan Lennig, Hans-Jürgen Wulf, Brigitte Rauscher, Andreas Schneidewind, Stefan Viegelahn)

(29.4.2026) Der Lüneburger Musiker und Komponist Daniel Stickan (Foto) ist Gewinner des Paul-Gerhardt-Preises 2026. Seine Neuvertonung des Paul-Gerhardt-Liedes „Du, meine Seele, singe“ überzeugte die fünfköpfige Jury. Der zweite Preis geht an den Kölner Gymnasiallehrer und Songwriter Steffen Langkamp, der dem Lied „Nun ist der Regen hin(öffnet in einem neuen Fenster)“ eine neue Melodie gab. Der dritte Preis wurde von der Jury geteilt: Peter Bubmann, Professor für Praktische Theologie an der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg, schrieb eine durch die Arie „Er weidet seine Herde“ aus Georg Friedrich Händels „Messias“ inspirierte Melodie zu „Befiehl du deine Wege“. Micha Keding, Popkantor im Kirchenkreis Verden, schuf einen Gospelsong zu „Nun danket all und bringet Ehr(öffnet in einem neuen Fenster)“. Ein undotierter Kreativ-Sonderpreis der Jury geht an die Diepholzer Popkantorin Sonja Lenzer, die zu „Du, meine Seele, singe“ einen Popsong mit Bandarrangement schuf. Die Preisverleihung findet am 350. Todestag von Paul Gerhardt, dem 27. Mai 2026, um 18 Uhr in der Berliner Nikolaikirche statt. Der Berliner Staats- und Domchor unter der Leitung von Kai-Uwe Jirka singt alle ausgezeichneten Werke.

(27.4.2026) Der Kirchenmusiker, Pfarrer, Lehrbeauftragte und Professor Gustav Adolf Krieg ist am 12. April 2026 im Alter von 77 Jahren in Leipzig gestorben. Zu Beginn der 1990er-Jahre war er als Pfarrer im Amt für Gottesdienst der Evangelischen Kirche im Rheinland tätig, bis 2014 unterrichtete er an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf Liturgisches Orgelspiel, Musikgeschichte, Hymnologie und Liturgik und lehrte an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Als Professor für besondere Aufgaben unterrichtete er außerdem Praktische Theologie an der Universität Bonn. 2005 wurde Gustav Adolf Krieg wegen seiner Verdienste in der Ausbildung von Kirchenmusikstudierenden zum Kirchenmusikdirektor (KMD) ernannt. Von 1990 bis 2025 veröffentlichte er Beiträge zu verschiedenen Themen in Musik & Kirche, zuletzt in MuK 5/2026 zum Thema „Anspruch und Verstrickung. Die Schwierigkeit, die Kirchenmusik der NS-Zeit zu beurteilen“. Unter seinen Buchpublikationen sticht Die anglikanische Kirchenmusik – historisch und praktisch: Einführung und Repertoirekunde (Köln 2020) heraus.

(26.4.2026) Vom 14. bis 18. April 2026 fand der 17. Internationale César-Franck-Wettbewerb an der Willibrordus-Orgel in der St.-Bavo-Basilika und Kathedrale in Haarlem (Niederlande) statt. Die zehn Kandidaten, die für die erste Vorrunde ausgewählt worden waren, stammten aus sieben verschiedenen Ländern. Das Repertoire umfasste Werke von César Franck und seinem Schüler Louis Vierne. Die Jury, bestehend aus Vincent Dubois (F), Ignace Michiels (B) und Marcel Verheggen (NL), vergab den ersten Preis an Jakub Moneta (Polen, Foto rechts), den zweiten Preis an Aaron Triebler (Deutschland, links) und den dritten Preis an Haru Shionoya (Japan/Frankreich, Mitte). Zudem wurden alle Preisträger eingeladen, in den kommenden Jahren ein Konzert auf der Willibrordus-Orgel zu geben.

(15.4.2026) Neues vom neuen Evangelischen Gesangbuch: 
1. Für die Einführung des neuen Evangelischen Gesangbuchs liegt eine aktualisierte Zeitplanung vor. Die Einführung ist nun nicht mehr für den Advent 2028, sondern für das vierte Quartal 2029 vorgesehen. Die inhaltlichen Arbeiten sollen 2028 abgeschlossen sein. Anschließend folgen die Produktion der gedruckten Ausgabe sowie eine umfassende Testphase für das digitale Gesangbuch.
2. Die Kirchenkonferenz der EKD hat am 19. März 2026 die Vorläufige Liederliste beschlossen. Sie zeigt erstmals, welche Lieder künftig den Stammteil des gedruckten sowie des digitalen Gesangbuchs prägen sollen – in einer Mischung aus vertrauten und neuen Liedern. Zur Liederliste / Alle offiziellen Infos zum neuen EG

(13.4.2026) Der Siemerling-Preis 2026 des Dreikönigsvereins Neubrandenburg geht an den mecklenburgisch-vorpommerschen Landesposaunenwart Martin Huss aus Barkow bei Plau am See (Landkreis Ludwigslust-Parchim) für sein langjähriges Engagement als Kirchenmusiker. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Auszeichnung wird am 15. Juni 2026 in Neubrandenburg verliehen. Seit mehr als 26 Jahren arbeitet der Deutsch-Argentinier unter dem Motto „Wir musizieren zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen“ mit zahlreichen Posaunenchören. So fördere er den sozialen Zusammenhalt, vor allem im ländlichen Raum, teilte der Verein mit. Außerdem organisiere er Reisen, Konzerte, Veranstaltungen und Freizeiten.

(19.3.2026) Lukas Euler wird Orgelprofessor an der Hochschule für Kirchenmusik in Dresden. Er tritt zum 1. September 2026 die Nachfolge von Martin Strohhäcker an, der zum Ende des Sommersemesters in den Ruhestand geht. Euler (* 1996 in Neustadt/Weinstraße) absolvierte die Studiengänge Kirchenmusik, Orgel (Meisterklassenexamen) und Klavier an den Musikhochschulen Freiburg und Leipzig bei Martin Schmeding, Thomas Lennartz, Daniel Beilschmidt und Markus Tomas. Darüber hinaus besuchte er Meisterkurse bei Olivier Latry und Daniel Roth. Konzertreisen führten ihn an zentrale Kirchen in Deutschland und ins europäische Ausland. Seit 2022 ist er Kirchenmusiker an der Pauluskirche Darmstadt und seit Oktober 2023 Gastprofessor für Orgel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Zudem ist er Dozent für Orgel am Institut für Kirchenmusik des Bistums Mainz. Von 2020 bis 2022 war er Assistenzorganist an der Thomaskirche Leipzig, wo er 2022 die Konzertreihe „Orgel um 12“ gründete. Zu den Aufgaben in Dresden gehören die Leitung der Fachgruppe Orgel, die Übernahme von künstlerischem Einzelunterricht in den Fächern „Orgel Literaturspiel“ und „Liturgisches Orgelspiel“ sowie kirchenmusikalische Dienste an der Dreikönigskirche Dresden-Neustadt.

(12.3.2026) Die Gesellschaft der Orgelfreunde organisiert in Kooperation mit der César-Franck-Gesellschaft, der Association Cavaillé-Coll und der Deutsch-Französischen Gesellschaft Köln eine Orgeltagung in Paris vom 2. bis 8. August 2026. Angeboten werden  u. a. vier Meisterkurse (Karol Mossakowski, Loïc Mallié, Daniel Roth, François Espinasse), Offene Orgelemporen, eine Orgelbauwerkstatt, ein musikwissenschaftliches Symposium und Exkursionen u. a. nach Versailles und Rouen. Dank großzügiger Förderung durch die Felicitas und Werner Egerland-Stiftung können junge Interessierte unter 30 Jahren kostenlos teilnehmen (einzig die Exkursionen nach Versailles und Rouen, das Orgelkonzert in Notre-Dame sowie die touristischen Zusatzangebote sind gebührenpflichtig). Das genaue Programm findet sich hier: orgeltagung-2026.gdo.de. Darüber vergibt die GdO Stipendien für junge Orgelinteressierte mit einem Übernachtungszuschuss von 600 Euro und einer kostenlosen zweijährigen Mitgliedschaft in der GdO (inklusive der Zeitschrift Ars Organi). Der Bewerbungsschluss hierzu ist der 1. Mai 2026. Kontakt: geschaeftsstelle@gdo.de (Foto: Orgel von St Sulpice, Paris).

(11.3.2026) Von 18. bis 20. Februar 2027 findet in Amsterdam zum 19. Mal das Internationale Orgelpark-Symposium statt. Wie jedes Jahr kommen Orgel-Expertinnen und -Experten, darunter Organisten, Orgelforschende, Orgelbauer, Komponisten, Orgellehrer und Sachverständige im Orgelpark Amsterdam zusammen, um über aktuelle Themen zu diskutieren und sich über Neuigkeiten auszutauschen. Die Idee des 19. Symposiums ist es, so viele Akteure aus verschiedenen Bereichen der Orgelkultur wie möglich zusammenzubringen, um gemeinsam über die großen Herausforderungen nachzudenken, denen Orgelkultur als Ganzes derzeit und in naher Zukunft gegenüberstehen wird. Diesmal sollen den Möglichkeiten von Orgel-Magazinen besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Redakteure und Herausgeber sind eingeladen, Ideen mitzuteilen, die in die Programmplanung einfließen können. Kontakt: www.orgelpark.nl@symposia / www.orgelpark.nl.

(27.2.2026) Die Bach-Medaille der Stadt Leipzig 2026 geht an die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen. Mit dieser Auszeichnung würdigt die Stadt Leipzig ein in der internationalen Bach-Pflege einzigartiges Langzeitprojekt: Seit 2006 führt die Stiftung in monatlich stattfindenden Konzerten das gesamte Vokalwerk Johann Sebastian Bachs auf. Von Beginn an erfüllten Chor und Orchester der Stiftung unter der Leitung von Rudolf Lutz künstlerisch höchste Maßstäbe. Gefördert von dem Unternehmer Konrad Hummler, wurde und wird das Schaffen Bachs mit den begleitenden Werkeinführungen und Reflexionen zu Text und Musik des jeweils dargebotenen Werks und der Veröffentlichung der Konzerte in Videos und auf CD so einem großen Publikum nahegebracht. Mit ihrem auf Langfristigkeit angelegten Projekt hat die J. S. Bach-Stiftung Maßstäbe in der Vermittlung und Aufführung der Vokalmusik Bachs gesetzt. Die Kombination aus historisch informierter Aufführungspraxis, wissenschaftlich fundierter Werkeinführung und moderner medialer Verbreitung macht das St. Galler Unternehmen zu einem Modellfall nachhaltiger Musikvermittlung im 21. Jahrhundert. Die Verleihung erfolgt am 15. März 2026 im Rahmen des Bachfestes Leipzig 2026.

(16.2.2026) Der internationale Martini Organ Competition Groningen wird vom 2. bis 8. August 2026 in der niederländischen Stadt ausgetragen. Teilnahmeberechtigt sind Organisten und Organistinnen, die nach dem 31. Dezember 1991 geboren sind. Bewerbungen müssen bis zum 31. März 2026 online eingegangen sein (https://imogc.nl). Der Wettbewerb findet an vier Orgeln statt: der Martini-Orgel, der Picard-Orgel in der Martini-Kirche (Foto), der Schnitger-Orgel in der Akerk und der De Mare/Hinsz-Orgel in Appingedam. Die Jury besteht aus Leo van Doeselaar (Niederlande), Rie Hiroe (Japan), Jeremy Joseph (Österreich), Juan Maria Pedrero (Spanien) und Wolfgang Zerer (Hamburg).

(13.2.2026) Vom 14. bis 16. September 2026 führt die Evangelische Akademie Loccum unter dem Titel „Ins Singen bringen! Gemeinsames Singen initiieren, fördern und begleiten“ eine Tagung in Kooperation mit VISION KIRCHENMUSIK durch. Dabei wird zum Beispiel folgenden Fragen nachgegangen: Wie bringen wir Menschen heute ins Singen? Wie lässt sich das gemeinsame Singen in verschiedenen Altersgruppen und Lebenswelten fördern? Was qualifiziert Singen als religiöse Praxis, und welche Rolle spielen dabei alte und neue Lieder? In Anknüpfung an den Masterplan Singen der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers sollen die Potenziale gemeinsamen Singens in einer extrem pluralisierten Gesellschaft diskutiert und innovative Ansätze zur Singeförderung kennengelernt sowie Strategien für kirchliche und kulturelle Handlungsfelder entwickelt werden. Info/Anmeldung (Foto: Kirchenchor Wantewitz)

(12.2.2026) Der 15. Mikael Tariverdiev International Organ Competition findet von Mai bis September 2027 statt. Die erste Runde wird in Hamburg (1.–5.5.2027 online), New-Haven, Connecticut (5.–8.5.2027 online), Seoul (18.–22.5.2027 live) und Moskau 28.–31.8.2027 live) ausgetragen. Die zweite und dritte Runde findet vom 3. bis 9. September 2027 in Kaliningrad (Königsberg, Russland) statt. Vincent Dubois ist Präsiedent der Jury. Alle Infos: www.organcompetition.ru.

(11.2.2026) Vom 18. bis 20 Juni 2026 veranstaltet die Hochschule für evangelische Kirchenmusik Bayreuth unter dem Titel „Von Kindesbeinen an?" ein Symposium zur Orgelpädagogik. Behandelte Fragen sind u. a.: Wie können schon kleine Kinder an der Orgel unterrichtet werden? Welche elementarpädagogischen Potenziale hat die Orgel? Welche Erlebnisformate sind kinder- und familientauglich? Die Leitung haben Christine Leibbrand-Kügerl, Martin Riccabona und Timm Siering. Info/Anmeldung: www.hfl-bayreuth.de, verwaltung@hfk-bayreuth.de

(11.2.2026) Anlässlich des 125. Geburtstags des Komponisten Ernst Pepping (Foto) richtet die Ernst Pepping-Gesellschaft vom 10. bis 12. September 2026 in Heidelberg den Orgelwettbewerb „KONTRAPUNKTE!“ aus. Die Ausschreibung sieht neben einer Kategorie für professionelle Musikerinnen und Musiker auch eine Sonderkategorie für Amateure vor. Der Jury gehören Christoph Bornheimer, Henry Fairs, Gerhard Luchterhandt, Martin Sander und Bernd Stegmann an.Info: www.pepping-gesellschaft.de/orgelwettbewerb

(10.2.2026) Der 3. International Organ Competition of Korea (IOCK) findet vom 9. bis 21. Februar 2027 in Bucheon und Seoul statt. Teilnehmen können alle Organisten und Organisten, die am oder nach dem 1.2.1997 geboren sind. Die Jury besteht aus Ben van Oosten (Niederlande, Präsident), Thierry Escaich (Frankreich), Rie Hiroe (Japan), Nathan Laube (USA) und Sohyun Park (Südkorea). Bewerbungsschluss für die Vorrunde (Videos) ist am 31. Mai 2026. Alle Infos: www.lotteconcerthall.com/eng/Competition (Foto: Orgel in der LOTTE Concert Hall, Seoul)

(3.2.2026) Ab September 2026 übernimmt die Sängerin und Gesangspädagogin Lena Belgart die neu eingerichtete Professur für Popgesang an der Evangelischen Pop-Akademie der Hochschule für Kirchenmusik von Westfalen in Witten. Ihr Musikstudium absolvierte sie an der ArtEZ Hochschule in Enschede sowie an der Popakademie Baden-Württemberg in Mannheim. Lena Belgart ist seit vielen Jahren als Sängerin im In- und Ausland tätig. Zudem war sie an zahlreichen Albumproduktionen als Lead- und Backgroundsängerin beteiligt, darunter christliche Produktionen wie „Feiert Jesus“. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit ist Belgart in der Gesangspädagogik aktiv. Sie unterrichtet Popgesang an der Hochschule für Kirchenmusik Heidelberg und arbeitet bundesweit als Gesangscoach und Workshop-Dozentin.

(2.2.2026) Die Manfred von Holtum-Stiftung in Aachen lobt einen Chorkompositionswettbewerb aus. Als Textgrundlage dient ein Zitat aus dem 1. Petrusbrief 3,15: „… haltet in eurem Herzen Christus, den Herrn, heilig! Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt.“ Die Besetzung des Stücks, das von Laienchören zu realisieren sein muss, besteht aus einem drei- bis vierstimmigen gemischtem Chor (SATB oder SAM) und Tasteninstrument (Orgel oder Klavier). Ad libitum können ein Soloinstrument (z. B. Querflöte oder Saxophon) und oder Sologesang ergänzt werden. Die Länge des Stückes soll 4 bis 8 Minuten betragen und kann ggf. mit kommentierenden Textstellen verbunden werden. Späteste Abgabe ist am 21. Dezember 2026. – Alle Infos

(30.1.2026) Andreas Mölder (* 1988) wird neuer Domkapellmeister am Freiburger Münster. Der gebürtige Freiburger, der nach der Entlassung von Boris Böhmann bereits seit Januar 2025 die Freiburger Domsingknaben interimistisch leitete, konnte sich im Auswahlverfahren durchsetzen. Nach seinem Masterstudium der Kirchenmusik an der Hochschule für Musik Freiburg war er über ein Jahrzehnt als hauptamtlicher Kirchenmusiker im Dekanat Wiesental tätig. Dort prägte er maßgeblich das kirchenmusikalische Profil der Kirchengemeinden Lörrach-Inzlingen und Mittleres Wiesental. Seit Beginn seiner interimistischen Leitung der Domsingknaben hat Andreas Mölder bereits wichtige Impulse gesetzt. Neben der Leitung des Vor-, Aufbau- und Konzertchores der Domsingknaben lag sein Fokus u. a. auf einer transparenten Kommunikation, die er gemeinsam mit den weiteren Interimsleitungen sowie Domkantorin Martina van Lengerich umsetzte.

(29.1.2026) Der Preis der Europäischen Kirchenmusik 2026 geht an Thomas Jennefelt. Die Stadt Schwäbisch Gmünd zeichnet den schwedischen Komponisten damit für seine künstlerische Arbeit aus, in der er aktuelle, gesellschaftspolitische Themen mit traditionell geistlichen Texten und Genres in einer eigenen Tonsprache verbindet und umsetzt. Thomas Jennefelt (Foto: Marcus Gårder) schreibt nach eigenem Bekunden keine dezidiert „religiöse Musik“. Sein vielfältiges Werk zeigt ein vokales Profil, bei dem Wort und Ton eng miteinander in Beziehung stehen. Dabei sind jedoch spirituelle Bezüge auf die kirchenmusikalische Tradition maßgeblich, wie beispielsweise in Jennefelts „Dixit Dominus“ und seinem Musiktheater „Paulus“. Das Preisträgerkonzert findet am 23. Juli im Rahmen des 38. Festivals Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd statt. Der Chor Vokalharmonin, ein herausragendes schwedisches Vokalensemble unter der Leitung von Frederik Malmberg, präsentiert Kompositionen Jennefelts, darunter „In der Nähe“ (Uraufführung) und „Dixit Dominus“, das in der zweiten Konzerthälfte Händels „Dixit Dominus I“ gegenübergestellt wird. Im Anschluss überreicht Oberbürgermeister Richard Arnold Thomas Jennefelt den Preis. Die Laudatio hält Klaus-Martin Bresgott (EKD Berlin).

(26.1.2026) Beate Agnes Schmidt ist neue Geschäftsführerin des Vereins Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen e.V. (MBM). Ab dem 1. Februar 2026 übernimmt die in Weimar geborene Musikwissenschaftlerin den Posten und tritt damit die Nachfolge von Christina Siegfried an, die seit 2009 die MBM maßgeblich geprägt und das Heinrich Schütz Musikfest als Intendantin zu einem überregional ausstrahlenden Festival weiterentwickelt hatte. Nach ihrer Promotion zur Musik in Goethes Faust war Schmidt (Foto: Arlene Kipper) über mehr als zwei Jahrzehnte als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektleiterin an den Hochschulen in Weimar, Jena und Hannover sowie im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar tätig. Sie ist Herausgeberin mehrerer Bände der Neuen Schütz-Ausgabe und arbeitet wissenschaftlich zu Themen der Alten Musik um Michael Praetorius und Heinrich Schütz, zu Goethe und dem Musiktheater des 19. Jahrhunderts. Mitteldeutsche Barockmusik ist eine „Leuchtturmmaßnahme“ des Bundes sowie der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Sie organisiert und fördert Veranstaltungen und Vorhaben von herausragender bundes- und landeskulturpolitischer Bedeutung, die der Erforschung, Bewahrung und lebendigen Vermittlung der überaus reichen und für Deutschland in einzigartiger Konzentration erhaltenen musikalischen Zeugnisse der mitteldeutschen Kulturlandschaft dienen. Sie tritt zugleich als Veranstalterin des jährlich stattfindenden Heinrich Schütz Musikfests in Erscheinung und gibt die renommierte musikgeschichtliche Schriftenreihe „Forum MBM“ heraus.

(22.1.2026) Der Deutsche Musikrat setzt sich für eine gemeinsame Strategie zur Sicherung der Kirchenmusik ein. In einem Positionspapier „Zukunft der Kirchenmusik sichern“ fordert der Deutsche Musikrat daher ein rasches, gemeinsames Handeln. Die Kirchenmusik sei eine wichtige Ressource für das kulturelle Leben Deutschlands – als Impulsgeberin für professionelle künstlerische Entwicklungen, aber auch als Fundament der Amateurmusik. Besonders im ländlichen Raum stelle sie oft den zentralen Ort kultureller Begegnung dar. Sie wirke tief in die Gesellschaft hinein, bewahre wertvolles Kulturgut und vermittele Glauben. Doch diese Strukturen seien durch Fachkräftemangel und die fehlende Unterstützung kirchenmusikalischer Verbände gefährdet. In einem Positionspapier „Zukunft der Kirchenmusik sichern“ fordert der Deutsche Musikrat daher ein rasches, gemeinsames Handeln. Mit seinem Bundesfachausschuss „Musik in Religionen und Kirchen“ sensibilisiert der Deutsche Musikrat für die Wirkungskraft von Musik in sakralen Kontexten und fördert den interreligiösen Dialog. – Link zum Positionspapier

(21.1.2026) Vom 5. bis 7. August 2026 leitet der international renommierte Organist Vincent Dubois (Paris, Foto: Klara Beck) beim Festival Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd den 19. Internationalen Meisterkurs für Orgelimprovisation. Dubois ist Titularorganist an Notre-Dame de Paris und Professor für Orgel und Improvisation an der Hochschule für Musik Saar. Er gewann u. a. den renommierten Royal Bank International Organ Competition Calgary und den Xavier-Darasse-Wettbewerb Toulouse. Als Solist konzertiert er mit renommierten Orchestern weltweit und gibt seine Leidenschaft für Interpretation und Improvisation in Meisterkursen in ganz Europa, Nordamerika und Asien weiter. Der Meisterkurs richtet sich an Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker sowie Studierende an Musikhochschulen. Eine aktive oder passive Teilnahme ist möglich. Anmeldeschluss ist der 8. Juni 2026. Ausschreibung und weitere Informationen zur Anmeldung unter www.kirchenmusik-festival.de oder im Kulturbüro der Stadt Schwäbisch Gmünd: kulturbuero@schwaebisch-gmuend.de.

(20.1.2026) Vom 8. bis 10. Januar 2026 fand an den beiden Orgeln der Lutherkirche Wiesbaden das Finale des 25. Internationalen Orgelwettbewerbs um den Bachpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden statt, wozu sich junge Organistinnen und Organisten aus ganz Europa und Asien beworben hatten. Von den zwölf zugelassenen Finalisten setzten sich in der Finalrunde gegen eine starke Konkurrenz durch: Theresa Heidler (Leipzig): 1. Preis (Bachpreis), Andrey Sheyko (Moskau): 2. Preis und Publikumspreis und Eunsu Kim (Mainz): 3. Preis. – Foto  (Petra Stemmler) v. l. n. r.: Eunsu Kim, Theresa Heidler, Andrey Sheyko.

(10.12.2025) Ekaterina Porizko, die 1989 in der Wissenschaftsstadt Protwino bei Moskau geborene Dirigentin, Organistin, Carilloneurin und Musikwissenschaftlerin, übernimmt am 1. Januar 2026 das Amt der Landeskirchenmusikdirektorin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB). Zuletzt war sie als Referentin für Kirchenmusik im Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland tätig und initiierte und leitete künstlerisch drei Festivals („Turm und Klang“ in Esslingen, „MeerMusik“ in Meerbusch und das Stuttgarter Glockenspielfestival). Nach einem Studium von Komposition und Musikwissenschaft in St. Petersburg studierte Porizko Kirchenmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart, ehe sie 2017 Kantorin in der Evangelischen Kirchengemeinde in Meerbusch wurde. An der Hochschule für Musik und Tanz Köln erwarb sie den Master für Kirchenmusik und an der Musikakademie in Vilnius den Master in Orchesterleitung.

(3.12.2025) Die Evangelische Hochschule für Kirchenmusik Halle an der Saale feiert 2026 ihr 100-jähriges Bestehen und lädt anlässlich des Jubiläums für den 10. Juli 2026 zu einem großen Ehemaligentreffen mit Festgottesdienst nach Halle ein. Interessenten werden gebeten, sich über jubilaeum@ehk-halle.de zu melden. Alle Ehemaligen, deren Adressen bekannt sind, erhalten zudem ein offizielles Einladungsschreiben des Rektors. – www.ehk-halle.de

(20.11.2025) Der ökumenische Freundeskreis „Philoxenia“ vergibt anlässlich der Feier seines 60-jährigen Bestehens einen Kompositionspreis für die Vertonung des Nizänischen Glaubensbekenntnisses. Gesucht wird ein Werk, das den deutschen Text des Bekenntnisses als ein Lied mit eingängiger Melodie vertont, welches für den Gemeindegesang geeignet ist. „Philoxenia“ möchte mit dem Kompositionswettbewerb dazu beitragen, dass das Nizänische Glaubensbekenntnis wieder bekannter wird. Die Auswahl des Preisträgers bzw. der Preisträgerin erfolgt durch eine ökumenische Jury. Einsendeschluss ist der 1. März 2026. Die Entscheidung wird am 15. April 2026 bekanntgegeben. Geplant ist eine Uraufführung im Juni 2026 in der Katholischen Akademie Bayern in München. Alle Infos: www.freundeskreis-philoxenia.de

(19.11.2025) Der Dirigent Michael Alexander Willens erhält 2026 den Georg-Philipp-Telemann-Preis der Landeshauptstadt Magdeburg. Mit Konzerten und CD-Einspielungen insbesondere weitgehend unbekannter und groß besetzter Vokalkompositionen setzt sich Willens für die Wiederentdeckung herausgehobener Telemann-Werke in historisch geschulter Interpretationsweise ein. Viele seiner Aufnahmen haben Referenzcharakter. Michael Alexander Willens (* 1952 in Maryland (USA), Foto: Clärchen Baus) studierte an der Juilliard School in New York bei John Nelson. Nach seinem Abschluss als Bachelor und Master of Music setzte er sein Studium bei Jaques-Louis Monod, Harold Farberman, Paul Vorwerk und Leonard Bernstein fort. 1996 gründete Willens die Kölner Akademie, mit der er sowohl Werke aus dem Kanon als auch Kompositionen wenig bekannter Komponisten aufführte. Die Ehrung wird Magdeburgs Oberbürgermeisterin Simone Borris am 14. März 2026, dem Geburtstag von Georg Philipp Telemann, in Magdeburg vornehmen.

(17.11.2025) Dem Direktor des Bach-Archivs Leipzig Peter Wollny ist die Zuschreibung zweier bislang unbekannter Orgelwerke Johann Sebastian Bachs gelungen, die am 17. November in der Leipziger Thomaskirche vorgestellt wurden. Abschriften der beiden als Frühwerke Bachs identifizierten Kompositionen aus seiner Arnstädter Zeit, eine Ciacona in d-Moll BWV 1178 (Abb. Königl. Bibliothek Belgiens MS II 3911) und eine Ciacona in g-Moll BWV 1179, hat Wollny schon vor über dreißig Jahren in der Königlichen Bibliothek Brüssel entdeckt. Im Lauf seiner Forscherkarriere sammelt der Musikwissenschaftler zahlreiche Hinweise, die sich nun mit dem letzten Puzzleteil ‒ der namentlichen Identifizierung des Schreibers ‒ zu einem vollständigen Bild fügen. Bei der Pressekonferenz und dem sich anschließenden Festakt spielte Ton Koopman die beiden Chaconnen an der Orgel der Thomaskirche. Die beiden Orgelkompositionen sind bei Breitkopf & Härtel erschienen.

(13.11.2025) Vom 8. April bis 10. April 2026 lädt die Hochschule für Kirchenmusik Witten Interessierte zu einer Einführung in das Studium der Kirchenmusik (klassisch und popular) ein. Die drei Tage mit intensivem Üben und Musizieren, angeleitet von den Professoren und Professorinnen der Hochschule, haben zum Ziel, musikalische Kompetenzen für das Arbeiten als Kirchenmusiker zu vermitteln. Geplant ist Unterricht in den Hauptfächern wie Orgel und Piano, weitere Fächer sind Chor- und Singleitung, Gehörbildung, Tonsatz, Gesang, Bandleitung usw. Der Ferienkurs ist so konzipiert, dass er bei Eignung als Aufnahmeprüfung gewertet werden kann. Die Kursgebühren betragen 100 Euro, die Anmeldung ist bis zum 15. März 2026 möglich. Alle Infos: www.hochschule-kirchenmusik.de

(11.11.2025) Der Komponist, Organist und Musikmanager Thomas Daniel Schlee ist am 10. November 2025 völlig unerwartet in Wien verstorben. Er wurde am 26. Oktober 1957 in Wien geboren und studierte Orgel, Komposition und Musikwissenschaft in Wien und Paris bei Michael Radulescu, Jean Langlais, Olivier Messiaen und Francis Burt. Als Organist konzertierte er in ganz Europa, wirkte an Rundfunkproduktionen und CD-Aufnahmen mit, fungierte als Juror in internationalen Wettbewerben sowie als Herausgeber. Von 1990 bis 1998 war er Musikdirektor des Brucknerhauses Linz und künstlerischer Leiter des Internationalen Brucknerfestes, von 1999 bis 2003 Stellvertreter des Intendanten des Internationalen Beethovenfests Bonn. Von 2004 bis 2015 war er Intendant des Festivals Carinthischer Sommer. Schlee hat zahlreiche Werke für Orchester, Vokal- und Kammermusikbesetzungen sowie Werke für und mit Orgel publiziert. 2005 wurde er zum Officier des Arts et Lettres ernannt, 2010 wurde ihm der Österreichische Kunstpreis für Musik, 2012 das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst verliehen. Für die Komposition „Bild und Gleichnis – Sechs Betrachtungen der Heilsgeschichte für Orgel op. 92“ wurde Schlee 2023 der Kirchenmusikpreis der Stadt Saarlouis zuerkannt. Olivier Messiaen stellte seinem ehemaligen Schüler ein fulminantes Zeugnis aus: „Thomas Daniel Schlee ist ein offener Geist und ein kultivierter Mann. Er liebt die Musik leidenschaftlich. Er ist ein hervorragender Organist und ein außerordentlich begabter Komponist. Seine Werke zeugen von einem hohen geistigen Streben und einer echten Originalität hinsichtlich der ‚écriture’ und der Klangfarben.“

(6.11.2025) Der Bundesmusikverband Chor & Orchester (BMCO) hat mit der neuen Broschüre „Zwischentöne erkennen. Handlungssicherheit bei extremistischen Tendenzen“ ein praxisnahes Arbeitsheft für Musikvereine, Chöre und Orchester veröffentlicht. Die Publikation basiert auf den Ausarbeitungen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und bietet Orientierung, rechtssichere Antworten und konkrete Hilfestellungen für den Umgang mit demokratiefeindlichen Haltungen im Vereinskontext. Ziel der Publikation ist es, Musikgruppen zu befähigen, ihren Alltag zu gestalten, dabei auch subtile Entwicklungen wahrzunehmen und handlungsfähig zu bleiben, ohne die Offenheit und Vielfalt des Vereinslebens zu gefährden. Die Publikation steht ab sofort kostenfrei www.frag-amu.de/materialien-demokratie-schuetzen zum Download zur Verfügung.

(3.11.2025) Vom 14. bis 16. August 2026 findet in der Schlosskirche Blieskastel (Saarland) der III. Internationale Feith-Orgelwettbewerb statt. Teilnahmeberechtigt sind alle jungen Organistinnen und Organisten, die das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Das Programm des Wettbewerbs spannt einen Bogen von Werken Georg Muffats bis hin zu Thierry Escaich. Alle Infos: www.feith-orgelwettbewerb.org

(28.10.2025) Die Neue Bachgesellschaft hat ein Sonderheft der Comic-Zeitschrift Mosaik zu Johann Sebastian Bach herausgebracht. Die berühmten Abrafaxe erleben darin ein musikalisches Abenteuer: Sie begleiten den Thomaskantor im Jahr 1725 eine Woche lang in seinem Arbeits- und Alltagsleben in Leipzig und erleben, wie eine Kantate entsteht. Informationen über den Komponisten, sein Leben und Wirken schließen sich an. Das Heft ist nicht im Handel erhältlich, sondern kann gegen Erstattung des Portos unter www.neue-bachgesellschaft.de/mosaik-sonderheft bestellt werden – solange der Vorrat reicht. Es liegt auch im Bachhaus Eisenach, dem Museum der Neuen Bachgesellschaft, und in Leipzig im Thomasshop, im Shop des Bach-Museums und in der Leipziger Musikalienhandlung M. Oelsner für Interessenten bereit.

(27.10.2025) Yuval Weinberg wird Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Rundfunkchores Berlin. Der 35-Jährige erhält einen Fünfjahresvertrag und übernimmt zum 1. August 2028 die Nachfolge von Gijs Leenaars, der die Position seit 2015 innehat. In der Spielzeit 2027/28 wird Yuval Weinberg als designierter Chefdirigent bereits in die künstlerischen Planungen des Chores eingebunden. Weinberg ist seit Beginn der Spielzeit 2020/21 Chefdirigent des SWR Vokalensembles. Von 2019 bis 2023 leitete er den Europäischen Jugendchor; von 2019 bis 2021 war er Erster Gastdirigent des Det Norske Solistkor, dessen Künstlerische Leitung er ab Herbst 2026 übernehmen wird. Er arbeitet regelmäßig mit führenden Chören in ganz Europa zusammen. (Foto: Peter Adamik)

(6.10.2025) Meinrad Walter hat die Orlando-di-Lasso-Medaille, die höchste Auszeichnung der Cäcilien-Verbände von Deutschland, Österreich und der Schweiz, erhalten. Monsignore Markus Bosbach, Köln, der Präses des Allgemeinen Cäcilien-Verbandes für Deutschland (ACV), überreichte die Medaille am 5. Oktober 2025 im Rahmen einer Feierstunde im Priesterseminar Collegium Borromaeum Freiburg. Gleichzeitig wurde Walter, der von 2002 bis 2025 Referent und stellvertretender Leiter des Amts für Kirchenmusik der Erzdiözese Freiburg war, in den Ruhestand verabschiedet. Seine weiteren Tätigkeiten sind kaum überschaubar: Meinrad Walter war und ist als Professor an der Hochschule für Musik, Freiburg. als Buch- und Rundfunkautor, als Referent und nicht zuletzt als nebenamtlicher Kirchenmusiker tätig. Seit 2008 ist er Mitherausgeber von Musik & Kirche.

(15.9.2025) David Kiefer (Foto 2. v. l.) hat den XVII. Internationalen Gottfried-Silbermann-Orgelwettbewerb gewonnen. Er ist seit Januar 2024 Assistent des Domorganisten am Kölner Dom. Beim Finale am 13. September 2025 im Freiberger Dom siegte er vor Jannik Gerdes (Hochschule für Musik und Theater Leipzig, Foto 3. v. l.) und Jakub Moneta (Musikakademie Posen, rechts). Zum ersten Mal wurde zusätzlich ein Publikumspreis verliehen. Er ging an Hanna Cho (Südkorea, UdK Berlin, links).

(10.9.2025) Mit dem Internationalen Heinrich-Schütz-Preis 2025 ehrt das Kuratorium des Heinrich Schütz Musikfests die Internationale Heinrich-Schütz-Gesellschaft (ISG) für ihre Verdienste um die Bewahrung, Erforschung und Verbreitung des musikalischen Erbes von Heinrich Schütz und seiner Zeit. Als Herausgeberin und Veranstalterin an der Schnittstelle von Wissenschaft und gelebter Musikpraxis wirkt die ISG seit 1930 einflussreich und nachhaltig. Die ISG wurde 1930 als Neue Schütz-Gesellschaft gegründet, u. a. von Hans Joachim Moser und Karl Vötterle, dem Gründer des Bärenreiter-Verlags. Sie zählt zu den ältesten Musikgesellschaften in Deutschland und hat ihren Sitz in Kassel, wo Schütz seine musikalische Ausbildung erhielt. Von Anfang an zielte die Gesellschaft auf die Pflege der Musik von Heinrich Schütz und seinen Zeitgenossen: zunächst vor allem im deutschen Sprachraum, seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mehr und mehr auch europa- und weltweit. Die jährlichen wissenschaftlichen und künstlerischen Veranstaltungen der ISG konzentrieren sich auf Internationale Heinrich-Schütz-Feste an wechselnden Orten. Für deren Wahl sind lokale Verbindungen zu Schütz und seiner Musik, aber auch herausragende historische oder kulturelle Ereignisse wie auch zeitgleich stattfindende Festivals maßgeblich. Wissenschaftlich aktiv ist die ISG auch durch das „Schütz Jahrbuch“, eine der führenden musikwissenschaftlichen Jahresschriften mit einem Fokus auf der deutschen Musik des Frühbarock. Für die Musikpraxis stellt die ISG verschiedene im Bärenreiter-Verlag erscheinende Publikationen bereit: darunter vor allem die „Neue Schütz-Ausgabe“ und das „Schütz-Werke-Verzeichnis“. Die Verleihung der silbernen Ehrenmedaille findet am 3. Oktober 2025 im Rahmen des diesjährigen Heinrich Schütz Musikfests in Gera statt.

(21.8.2025) Der 17. Internationaler César Franck Wettbewerb findet am 14., 16., und 18. April 2026 auf der „Willibrordus-Orgel“ (Adema, 1923/1949/1971, 79/IV/P, Foto) des katholischen Doms St. Bavo in Haarlem (Niederlande) statt. Diesmal stehen stehen Kompositionen von César Franck und Louis Vierne auf dem Programm. Die Jury besteht aus Vincent Dubois (Paris), Ignace Michiels (Brügge/Gent) und Marcel Verheggen (Maastricht). Die Kandidaten müssen eine Aufnahme der „Pièce Héroïque“ von César Franck einreichen, die vor dem 1. Februar 2026 bei der Willibrordus-Orgelstiftung sein muss. Alle Informationen: willibrordusorgel.nl/category/cesar-franck-concours/

(6.8.2025) Mona Hartmann (* 1994) wird zum Wintersemester 2025/2026 neue Professorin für Orgel an der Hochschule für Kirchenmusik der Evangelischen Kirche von Westfalen in Witten. Ihr Studium der Kirchenmusik und Orgel-Solo führte sie unter anderem nach Detmold und Leipzig zu Martin Schmeding und Martin Sander. Internationale Wettbewerbe, CD-Einspielungen sowie ihre Tätigkeit als Kirchenmusikerin, zuletzt in Linz, prägten ihren bisherigen künstlerischen Weg. Aufgrund zahlreicher Lehrtätigkeiten, zum Beispiel am früheren Standort der Hochschule in Herford oder als Dozentin in internationalen Kursen kann sie auf ein facettenreiches und breites pädagogisches und methodisches Spektrum zugreifen. (Foto: Christoph Martin Frommen)

(1.8.2025) In Zusammenarbeit des Fördervereins „Klingende Kirche“ Saarlouis-Lisdorf mit der Kreisstadt Saarlouis und dem Bistum Trier findet 2026 zum 11. Mal der internationale Orgel-Kompositionswettbewerb statt. Wettbewerbsberechtigt sind entweder Kompositionen für Orgel plus eine Gesangsstimme, Orgel plus ein Solo-Instrument nach freier Wahl oder Orgel plus eine Gesangsstimme und ein Solo-Instrument nach freier Wahl. Die Kompositionen dürfen bis zur Beendigung des Wettbewerbs weder veröffentlicht noch uraufgeführt sein. Ihee Dauer sollte acht bis zehn Minuten betragen und auf die Disposition der 1987 erbauten mechanischen Mayer-Orgel in der katholischen Kirche Saarlouis-Lisdorf (Foto) abgestimmt sein. Die internationale Jury unter dem Vorsitz von Thomas Daniel Schlee entscheidet über den Großen Preis der Saarlouiser Orgeltage. Dieser besteht aus dem Geldbetrag von 2.500 Euro, einer Produktionsaufnahme durch den Saarländischen Rundfunk und einer Uraufführung im Rahmen der Saarlouiser Orgeltage 2026. Einsendeschluss ist der 31. März 2026. Vollständige Bedingungen: www.klingende-kirche.de.

(18.7.2025) Ralf Otto hat für sein herausragendes Engagement in Musik und Lehre den Landesverdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz erhalten. Ministerpräsident Alexander Schweitzer (Foto mit Ralf Otto © Staatskanzlei RLP/Schäfer) würdigte Otto als Musiker von herausragendem internationalen Ruf, der mit seinen Chören bedeutende Erfolge feierte. Ralf Otto wurde 1956 in Kassel geboren und studierte Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. 1986 übernahm er die künstlerische Leitung des Bachchors Mainz uns leitete ihn bis 2024. Nach einer Professur an der Folkwang Hochschule Essen lehrte er von 2006 bis 2020 an der Hochschule für Musik Mainz der Johannes Gutenberg-Universität.

(16.7.2025) Der Kulturmanager und Pianist Johannes Mnich wird ab 2026 neuer Intendant und Geschäftsführer der Bachwoche Ansbach. Er folgt auf Andreas Bomba, der das Musikfest seit 2007 verantwortet. Die 1947 gegründete Bachwoche gehört zu den ältesten und bedeutendsten deutschen Musikfestspielen. Johannes Mnich (* 1985) ist Gründungsintendant der TauberPhilharmonie in Weikersheim. Daneben ist er künstlerischer Leiter der Reihe „Klassik im Schloss“ im Landkreis Verden sowie Lehrbeauftragter für Programmmanagement und Kommunikation an der Hochschule für Musik Würzburg.

(15.7.2026) Vom 8. bis 10. Januar 2026 findet an den beiden Orgeln der Christuskirche (Walcker 1911 und Klais 1978, Foto) der 25. Internationale Orgelwettbewerb um den Bachpreis Wiesbaden statt. Teilnahmeberechtigt sind Organistinnen und Organisten, die nach dem 1. Januar 1996 geboren sind. Die Jury besteht aus Sebastian Küchler-Blessing, Martin Sander, Christoph Schönfelder und Suzanne Z’Graggen. Anmeldeschluss: ist der 1. Oktober 2025. Info/Anmeldung: www.bach-wiesbaden.de.

(14.7.2025) Die Jury des 2. Internationalen Orgelwettbewerbs „Faszination Orgel“, der vom 10. bis 13. Juli in Mannheim stattfand, hat folgende Preise vergeben: Den ersten Preis erhielt Gregor Früh aus Lübeck (Foto vorne Mitte), den zweiten Jonas Schauer (rechts) aus Leipzig und den dritten Risa Toho (links) aus Freiburg. Die Förderpreise der Stiftung Christuskirche gingen an Filip Ŝmerda und Stephan Pollhammer, beide aus München. Den Sonderpreis des Max-Reger-Instituts für die beste Interpretation eines Werkes von Max Reger erhielt ebenfalls Gregor Früh. 42 Bewerberinnen und Bewerber aus der ganzen Welt hatten sich beworben, elf von ihnen wurden für den Wettbewerb ausgewählt hatte. In drei anonym gehaltenen Durchgängen wurden die Finalisten ermittelt. Die Jury bestand aus Anne-Gaëlle Chanon (Metz), Jean-Baptiste Dupont (Bordeaux), Arvid Gast (Lübeck), Markus Eichenlaub (Speyer), Johannes Michel (Mannheim), den Vorsitz hatte der stellvertretende Vorsitzende des Landesmusikrats, LKMD Kord Michaels, Karlsruhe.

(9.7.2025) Ab dem Jahr 2026 wird Leipzig neue Heimat der chor.com, des alle zwei Jahre vom Deutschen Chorverband ausgerichteten Fachtreffens der Vokalmusikszene. Die erste Leipziger chor.com findet vom 1. bis zum 4. Oktober 2026 in der Kongresshalle am Zoo (Foto) statt und bietet rund 150 Workshops, drei hochkarätige Masterclasses für Chorleiterinnen und -leiter und ein Forum, in dem sich rund hundert Aussteller aus ganz Europa mit ihren Angeboten präsentieren. Seit 2011 hat sich das Veranstaltungsformat zur zentralen Plattform für Chorleiter, Chormanager, Musikpädagogen, Kirchenmusiker, Verleger, Komponisten, Sänger und alle weiteren an Chormusik Interessierten entwickelt. Das Themenspektrum umfasst alle für die Szene relevanten Themen von der Erarbeitung neuer Konzertformate über Digitalisierung bis hin zu Konzepten für das Singen und Musizieren mit Kindern und Jugendlichen. Ein großes Konzertprogramm vervollständigt das Angebot. – www.chor.com.de

(8.7.2025) Die Blockflötistin, Ensembleleiterin und Dirigentin Dorothee Oberlinger erhält den Großen Kulturpreis der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland 2025. Die Jury würdigt damit Oberlingers wichtigen Beitrag zur Wiederbelebung und Weiterentwicklung ihres Instruments und seines Repertoires in Alter und Neuer Musik sowie ihr Engagement für barocke Wiederentdeckungen und Aufführungspraxis. Mit dem von ihr gegründeten „Ensemble 1700“ bringt sie preisgekrönte Opernproduktionen rarer Repertoires auf die Bühne. Mit ihren frischen, mitunter ungewöhnlichen Konzepten ist sie auch Musikvermittlerin und Pädagogin in der Arbeit mit Nachwuchstalenten. Dorothee Oberlinger (*1969 in Aachen) ist seit 2004 Professorin an der Universität Mozarteum Salzburg. Außerdem ist sie künstlerische Leiterin mehrerer Festspiele: der Arolser Barock-Festspiele, der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci und seit 2024 Artist in Residence beim Festival Alte Musik Knechtsteden. Im März 2025 wurde sie zur Präsidentin der Internationalen Telemann-Gesellschaft gewählt. (Foto: Johannes Ritter)

(17.6.2025) Das Direktorium der Neuen Bachgesellschaft hat Andreas Bomba zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er folgt Christfried Brödel nach, der den Vorsitz seit 2015 innehat. Bomba wird das Amt 2026 antreten. Bis Ende 2025 ist Bomba (Foto: Jim Albright) noch Intendant und Geschäftsführer der Bachwoche Ansbach. Zuvor arbeitete der gelernte Historiker, Musiker und Journalist unter anderem für die Internationale Bachakademie Stuttgart, für Rundfunkanstalten, Zeitungen und verschiedene Publikationen. Die Neue Bachgesellschaft wurde im Jahre 1900 in Leipzig gegründet. Ihr Ziel ist es, die Musik Johann Sebastian Bachs zu pflegen und zu verbreiten sowie Leben, Werk und Nachwirken Bachs wissenschaftlich zu erschließen. Sie besitzt das Bachhaus in Eisenach, gibt das „Bach-Jahrbuch“ heraus und vergibt das Bachfest der Neuen Bachgesellschaft an jährlich wechselnde Orte. 


Aktuelle Nachrichten

  • Zwei neue Chorleitungsprofessoren für Witten
  • Justus Barleben wird Leiter des Bundesjugendchors
  • Hadrien Fournier gewinnt Saarlouiser Orgel-Kompositionswettbewerb
  • Hermann-Schroeder-Orgelwettbewerb 2027
  • Neues von der Direktorenkonferenz
  • Daniel Stickan gewinnt Paul-Gerhardt-Preis 2026
  • KMD Gustav Adolf Krieg gestorben
  • Entscheidung bei César-Franck-Wettbewerb in Haarlem
  • Neues vom neuen EG
  • Siemerling-Preis für Martin Huss