Die unabhängige Zeitschrift zu allen Bereichen der Kirchenmusik




a k t u e l l

Die Altenberger Dommusik schreibt einen Kompositionswettbewerb für ein Werk für Orgel solo (Dauer: max. 15 Minuten) aus, das die besondere klangliche Situation der Domorgel (Klais 1980) und des Doms berücksichtigt. Abgabeschluss ist der 15.7.2010. Info: Int. Orgelakademie Altenberg,  Ludwig-Wolker-Str. 4, 51519 Odenthal-Altenberg, E-Post: info@altenberger-dommusik, www.altenberger-dommusik.de. (10.3.2010)

Die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und der Hochschule für Kirchenmusik der Ev.-Lutherischen Landeskirche Sachsens richten ab dem Wintersemester 2011/12 einen neuen Studiengang „Doppelfach Musik“ (Bachelor/Master) ein. Studienanfänger können danach das Lehramt Musik Gymnasium mit einem zweiten musikalischen Fach anstelle eines wissenschaftlichen Schulfaches kombinieren. Hierfür stehen zur Auswahl: Kirchenmusik (in Kooperation der beiden genannten Hochschulen), Instrumental- und Gesangspädagogik oder eine zusätzliche Vertiefung im Bereich der Schulmusik. Der Studiengang wird im Rahmen einer Experimentierklausel zur Erprobung innovativer, den veränderten Anforderungen der Berufspraxis und des Arbeitsmarktes Rechnung tragender Studienangebote eingerichtet. Bewerbungsschluss ist der 31. März. Bewerber, die das Doppelfachstudium mit dem zweiten Fach Kirchenmusik anstreben, können ihre Unterlagen im Sinne einer Übergangsregelung noch bis zum 10. Mai 2010 bei der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber einreichen. Derzeit wird eine Kooperationsvereinbarung vorbereitet, mit der die beiden Rektoren ihre Absicht einer langfristigen Zusammenarbeit dokumentieren und Detailfragen im Zusammenhang mit dem Kombinationsstudium klären werden. Weitere Informationen: www.hfmdd.de; www.kirchenmusik-dresden.de (9.3.2010)


Die beiden Bundesakademien in Trossingen und Wolfenbüttel bieten zwei berufsbegleitende Fortbildungen für Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker an:
1. Musikvermittlung im kirchlichen Bereich (
1. Phase: 4.–8.10.2010 Trossingen, 2. Phase: 14.–18.3.2011 Wolfenbüttel – Die Verknüpfung musikalischer und theologisch-pastoraler Inhalte, das Finden und Umsetzen neuer Ausdrucksformen sind ebenso Aspekte der Fortbildung wie die Professionalisierung in den Bereichen, Moderation, Aktivierung und Einbeziehung des Publikums, Präsentieren und Inszenieren, Management und Öffentlichkeitsarbeit.
2. Musikerziehung in Gemeinde und Gesellschaft (
1. Phase: 13.–17.9.2010 Trossingen, 2. Phase: 28.3.–1.4.2011 Wolfenbüttel) – Kirchenmusiker und -musikerinnen sollen dazu qualifiziert werden, ihr Wissen und ihre Erfahrungen an andere weitergeben können – etwa an Erzieherinnen oder Mitarbeiter aus anderen pastoralen Diensten wie Gemeindereferenten, Diakone, Religionslehrer etc. Weitere Schwerpunkte sind das Singen mit Kindern, die Integration kirchenmusikalischer Arbeit in außerkirchliche Institutionen (z. B. Ganztagsschule), die inhaltliche und methodische Betreuung der Mitarbeiter sowie eigene Projektentwicklung.
Kontakt und Anmeldung:  Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen , Hugo-Herrmann-Str.
22, 78647 Trossingen, Tel.: 07425 / 94 93-0, E-Post : mail@bundesakademie-trossingen.de, www.bundesakademie-trossingen.de und Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, Schlossplatz 13, 38304 Wolfenbüttel, Tel.: 05331 / 808-411, E-Post: post@bundesakademie.de, www.bundesakademie.de. (9.3.2010)

Vom 21. bis 28. August 2010 wird der 1. Arp-Schnitger-Orgelwettbewerb veranstaltet. Die erste Wettbewerbsrunde findet zwischen dem 21. und 24. August an den historischen Orgeln in Cappel, Altenbruch und Lüdingworth statt. Die Qualifikation für das Weiterkommen wird an der Interpretation des norddeutschen Repertoires aus dem 17. Jahrhundert gemessen. Das „Nadelöhr“ des Wettbewerbs ist der kompetente Umgang mit drei der bedeutendsten Orgeln des 17. Jahrhunderts. Es folgt eine Zwischenrunde an der Silbermann-Orgel des Bremer Doms mit Werken von Buxtehude, Böhm und Bach. In der Endrunde am 28. August in Bremen werden fünf Teilnehmer an der Ahrend-Orgel mit Renaissance-Prospekt der St. Martini-Kirche spielen. Von den Teilnehmern ist die Darstellung des Spektrums der Orgelmusik von der Spätrenaissance bis zu einem 2009 beendeten Werk der Younghi Pagh-Paan gefordert. Dabei steht die deutsche Orgelmusik im Mittelpunkt. Die Jury ist mit international herausragenden Organisten besetzt. Teilnehmer dürfen nicht älter als 35 Jahre sein. Nähere Informationen: www.arp-schnitger-festival.de. (5.3.2010)

Der Deutsche Musikrat veranstaltet gemeinsam mit den Vertretern der kirchenmusikalischen Spitzenverbände vom 14. bis zum 17. Oktober 2010 im Rahmen der bundesweiten Aktionstage für Kirchenmusik den Kongress „Einheit durch Vielfalt – Kirche macht Musik“ in Berlin. Im Rahmen des Kongresses wird es vier parallele Arbeits­gruppen am Freitag, den 15. Oktober zu den folgenden Themen geben: 1. Die Spannung zwischen Liturgie, Verkündigung und ästhetischer Darstel­lung, 2. Kirchenmusik als Wertevermittlung? 3.Kirchenmusik als Ort der Freiheit oder als Medium der Vereinnahmung? 4. Kirchenmusik im sozioökonomischen Kontext. Die Kongressteilnehmer sind gebeten, ihre Anregungen zu den jeweiligen Ar­beitsgruppen bis zum 15. September 2010 an das Generalsekretariat des Deutschen Musikrates zu schicken. Am Ende des Kongresses soll die Resolution „Ein­heit durch Vielfalt – Kirche macht Musik“, die auf den Kongressergebnissen basiert, verabschiedet werden. Info: www.ein­heitdurchvielfalt.de (5.3.2010)

Der australische Komponist Terence Yap hat den 10. Kompositionswettbewerb Zeitgenössische Geistliche Musik der Stadt Schwäbisch Gmünd beim Festival Europäische Kirchenmusik gewonnen. Die Jury zeichnete den 1970 in Sydney geborenen Musiker einstimmig für seine Komposition View of the Son from the Father’s Eye aus. Für den Wettbewerb wurden 45 Kompositionen aus Europa, Amerika und Australien eingereicht. Yaps Komposition ist mit Bariton, Flöte, Tenorsaxophon, Violine und Violoncello besetzt. Sie geht von der Situation und Problematik des Bibeltextes (Luk 15, 11–32) aus, der Aussöhnung zwischen Vater und Sohn. Dabei gibt es keine lineare Textvertonung: Mit eingestreuten vokalen Stichworten wird ein Assoziationsraum geöffnet, der die theologische Fragestellung in Musik umsetzt. Die Uraufführung wird am 16. Juli im Mittelpunkt des ökumenischen Eröffnungsgottesdienstes des Festivals Europäische Kirchenmusik stehen. Info: www.kirchenmusik-festival.de. (1.3.2010)

Als Ergänzung der „Neuen Bach-Ausgabe“ kündigen das Bach-Archiv Leipzig und der Bärenreiter-Verlag an: Johann Sebastian Bach: Neue Ausgabe sämtlicher Werke. Revidierte Edition (NBArev). Die NBArev wird unter der Editionsleitung von Christoph Wolff, Uwe Wolf und Peter Wollny vom Bach-Archiv herausgegeben und erscheint im Bärenreiter-Verlag. In den kommenden Jahren werden etwa 15 Bände erscheinen, die neueste musikwissenschaftliche Erkenntnisse und Bewertungen für Wissenschaft und Praxis bereitstellen. Dadurch wird eine Aktualisierung der wissenschaftlichen Gesamtausgabe der Werke Johann Sebastian Bachs gewährleistet.
Die Neue Bach-Ausgabe (NBA), die von 1954 bis 2007 in mehr als 100 Bänden mit den entsprechenden Kritischen Berichten erschien, war bereits kurz nach Herausgabe der ersten Bände maßstabsetzend für eine moderne wissenschaftlich-kritische Edition, nicht zuletzt durch die Einbeziehung neuester Techniken der Handschriftenuntersuchung. Die jahrzehntelange Laufzeit der NBA brachte es mit sich, dass während der Arbeiten weitere Quellen entdeckt, Erfahrungen gesammelt und Erkenntnisse gewonnen wurden, die sich auch auf bereits erschienene Bände beziehen. Um der Musikwissenschaft und den Musikern auf der ganzen Welt weiterhin einen nach heutigen Maßstäben zuverlässigen Notentext zu bieten, haben das Bach-Archiv Leipzig und der Bärenreiter-Verlag eine Vereinbarung zur Aktualisierung der Neuen Bach-Ausgabe getroffen, deren Ergebnisse in der NBArev vorgelegt werden.
Die NBArev wird Mitte 2010 mit der h-Moll-Messe eröffnet, deren problemreiche Partitur unter Mitwirkung der Bundesanstalt für Materialforschung erstmals auf die authentische autographe Textgestalt der Messe hin untersucht wurde. Uwe Wolfs Neuausgabe der h-Moll-Messe bietet aufschlussreiche Erkenntnisse auf Basis dieser Untersuchungen. Nach der h-Moll-Messe werden u. a. Weimarer Kantaten, die Johannes-Passion (zwei Fassungen), die Motetten, verschiedene Orgelwerke, die Violinsonaten und die Suiten für Violoncello solo erscheinen.

Die NBArev wird zur Subskription ausgeschrieben. Der Bezug einzelner Bände ist möglich. (24.2.2010)

Pünktlich zum 325. Geburtstag Georg Friedrich Händels am 23. Februar hat die Stiftung Händel-Haus über die Internetadresse www.haendel.haendelhaus.de/de/bibliografie/ eine Händel-Bibliographie und -Diskographie veröffentlicht. Mit der neuen Funktion sind weitreichende Recherchen in dem Internetverzeichnis von Printpublikationen, Audio-, Film-, und Onlineveröffentlichungen zu Georg Friedrich Händel möglich. Die Datenbank umfasst zunächst alle Händel-Neuerscheinungen der letzten zehn Jahre und soll nach und nach bis ins 18. Jahrhundert erweitert werden. Schätzungsweise weitere 15.000 biblio- und diskographische Eintragungen liegen im Händel-Haus vor, die gesichtet und für ihre weitere Verwendung in der Online-Datenbank bearbeitet werden. (23.2.2010)

Die Theologische Fakultät der Uni Erlangen wird Klaus Röhring für seine Verdienste um die Vermittlung zwischen Theologie und Kirchenmusik die Ehrendoktorwürde verleihen. Die Ehrung findet am 24. Juni statt. Wie es in der Begründung heißt, tritt Klaus Röhring seit Jahrzehnten in profilierter und exponierter Stellung für den Dialog zwischen Theologie, Ästhetik und Musik, insbesondere der Avantgarde-Musik, ein.  Jahrzehntelang hat er sich in Gottesdiensten, Vorträgen, Zeitschriften- und Buchartikeln für die theologische Erschließung und Deutung sowie die pädagogische Vermittlung neuer Musik engagiert. Seit 1996 ist er Redakteur und Herausgeber von Musik & Kirche. In dieser Funktion hat er sehr zur Wahrnehmung einer größeren Breite an Musikstilen und Regionen in der Zeitschrift beigetragen und selbst immer wieder fundierte Fachartikel und viele Rezensionen beigesteuert. Mit seinem Buch „Vernunft und alle Sinne. Eine theologisch-ästhetische Betrachtung der fünf Sinne“ (2008) hat er eine intellektuell höchst anregende, wissenschaftliche fundierte theologische Ästhetik vorgelegt. Klaus Röhring ist in der Öffentlichkeit besonders durch seinen Einsatz für den Dialog von Kirche mit Neuer Musik und zeitgenössischer bildender Kunst hervorgetreten. Hierzu zählen etwa die Konzeption und Durchführung der Wochen für Neue Musik in der Kirche und das kulturelle Engagement der evangelischen Kirche anlässlich der Documenta in Kassel. (19.2.2010)

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Der Komponist, Orgellehrer und Kirchenmusiker Zsigmond Szathmáry wurde in die Ungarische Akademie der Wissenschaften berufen. (11.2.2010)

Ab sofort bietet der Verlag Breitkopf & Härtel zu über 200 wichtigen Chorwerken Probepartituren an. Diese können unter www.breitkopf.de als PDF-Dateien kostenfrei heruntergeladen werden, kürzere Werke bis acht Seiten komplett und bei umfangreicheren Ausgaben eine Auswahl. Zukünftig werden alle klassischen Chornovitäten auch als Probepartitur zum Download bereitstehen. Zudem wird das Angebot für die bereits erschienenen Ausgaben stets erweitert. (27.1.2010)

Für neue, zukunftsweisende ökumenische Projekte schreibt der 2. Ökumenische Kirchentag den „Ökumene-innovativ-Preis“ aus. Die Auszeichnung wird an diejenige ökumenische Initiative verliehen, die originelle und innovative Wege geht, um ein Zeichen für die Einheit der Christen zu setzen. Bewerben können sich Gruppen, die sich aus mindestens zwei unterschiedlichen Konfessionen zusammensetzten.
Die Siegerehrung findet im Rahmen einer Abendveranstaltung des 2. ÖKT am 13. Mai in München statt. Fünf vorausgewählte Projekte dürfen sich dem Publikum präsentieren, das über die Vergabe des Preises abstimmt. Alle Vertreterinnen und Vertreter der fünf Projekte erhalten eine kostenlose Dauerkarte für den 2. ÖKT, dem Gewinner werden zudem zwei prominente Gäste aus der Ökumene vermittelt, um am Heimatort des Projektes einen Ökumene-Tag durchzuführen.
Der Bewerbungsbogen steht im Internet unter www.oekt.de/oekumenepreis, Bewerbungsschluss ist der 12. März 2010. Weitere Informationen unter E-Post oekumenepreis@oekt.de oder Tel. 089 / 559 992 337. (25.1.2010)

Die Hochschule für Musik Detmold und die Hochschule für Kirchenmusik der Evangelischen Kirche von Westfalen in Herford haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Die Zusammenarbeit beinhaltet einen Lehraustausch, der ab dem Wintersemester 2010/2011 in folgenden Bereichen angestrebt werden soll: In Herford werden die Fächer Hymnologie, Bibelkunde, Liturgisches Singen  und Bläserchorleitung, in Detmold die Fächer Orchesterleitung und Module aus dem Bereich Jazz/Rock/Pop jeweils für Studierende beider Hochschulen angeboten. Außerdem wird Studierenden des Studiengangs Kirchenmusik B der Herforder Hochschule unter Anrechnung ihrer Studienleistungen ein Lehramtsstudium an der Hochschule Detmold ermöglicht, sofern die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt sind und die Eignung für diesen Studiengang festgestellt wird. Dabei werden die Prüfungsteile Hauptfach, Pflichtfach Gesang, Allgemeine Musiklehre und Gehörbildung aus Herford anerkannt. Diese Studienkombination kann bereits zum Wintersemester 2009/2010 begonnen werden. (25.1.2010)


Elf Jahre nach der Kiewer Wiederauffindung des Notenarchivs der Sing-Akademie zu Berlin liegt mit Das Archiv der Sing-Akademie zu Berlin. Katalog (Verlag de Gruyter, € 169,95) ein Gesamtkatalog vor. Seit 2001 wurde der über 260.000 Seiten umfassende Bestand an Autographen, Abschriften und wertvollen Musikdrucken aus dem 17. bis frühen 19. Jahrhundert durchgesehen und ein Signaturen- und ein Komponistenregister erstellt.  Der Katalog führt 9.735 Werke von 1.008 verschiedenen Komponisten im Detail auf. Er enthält darüber hinaus eine Konkordanz Signatur/Mikrofiche und dient so als kumuliertes Erschließungsinstrument der Mikrofiche-Editionen (Verlag K. G. Saur). In die einzelnen Sammlungsgebiete und die Geschichte des Archivs führen Beiträge von Axel Fischer, Christoph Henzel, Klaus Hortschansky, Matthias Kornemann, Ulrich Leisinger, Mary Oleskiewicz, Ralph-J. Reipsch und Tobias Schwinger ein. (21.1.2010)

Der Dirigent Marcus Creed erhält den Preis der Europäischen Kirchenmusik 2010. Für seine herausragenden Interpretationen geistlicher Musik hat ihm die Stadt Schwäbisch Gmünd diese Auszeichnung zuerkannt. Die Preisverleihung findet am 21. Juli 2010 während des Festivals Europäische Kirchenmusik statt. Die Laudatio hält Clytus Gottwald. Vor der Preisverleihung dirigiert Marcus Creed ein Konzert des SWR Vokalensembles Stuttgart, dessen Chefdirigent er seit 2003 ist. Von 1987 bis 2001 war Creed künstlerischer Leiter des RIAS-Kammerchores. Seit 1998 ist er auch Professor für Chordirigieren an der Musikhochschule Köln. Neben der Leitung internationaler Profichöre ist für Creed die Zusammenarbeit mit der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Freiburger Barockorchester und Concerto Köln wesentlicher Bestandteil seiner weiteren Konzerttätigkeit. (21.1.2010)

Die Landesmusikakademie Berlin bietet in Kooperation mit dem Chorverband Berlin einen berufsbegleitenden Lehrgang „Singen mit Kindern“ für alle an, die regelmäßig mit Kindergruppen von 3–7 Jahren singen, Dozenten: Nathalie Schock, Jeannette Getrost, Jule Greiner und Heike Linke. Nach einem Einführungswochenende am 30./31.10.2010 folgen bis Juni 2011 neue weitere Wochenendseminare. Info: www.landesmusikakademie-berlin.de. (19.1.2010)

Die Vereinigung der Orgelsachverständigen Deutschlands (VOD) bietet in den Jahren 2010/11 wieder Kurse zur Aus- und Fortbildung für Orgelsachverständige an. Ein Gesamtkurs gliedert sich in drei einwöchige Werkwochen. Die Kurse wenden sich sowohl an designierte Orgelsachverständige (Ausbildung) als auch an bereits amtierende Orgelsachverständige (Fortbildung) sowie an Dekanats- und Regionalkantoren. Restplätze werden an Kirchenmusiker mit einem besonderen Interesse am Orgelbau vergeben.
Die VOD verleiht als Gütesiegel für Mindeststandards im Orgelsachverständigenwesen das Zertifikat „Zertifizierter Orgelsachverständiger (VOD)“ / „Zertifizierte Orgelsachverständige (VOD)“. Die Termine: Kurs 1: 4.–8.10.2010 Rottweil, Kurs 2: 7.–11.2.2011 Rottweil, Kurs 3: 25.–29.4.2011 Ludwigsburg, Kursleiter: Michael G. Kaufmann, Info/Anmeldung: Staatliche Hochschule für Musik Trossingen, Monika Šestan, Kapellenhof 6, 78628 Rottweil, Tel.: 0741 / 1 75 26 40, E-Post: organexpert@mh-trossingen.de.
Im Anschluss an
Kurs 1 wird ein zusätzlicher Spezialkurs angeboten (14.–18.10.2010 Rottweil), Themen: Umgang mit Archiven und Archivalien; Lesen und Übertragen historischer Orgelakten; Pfeifensignierungen als Hilfen für die Sortierung von Pfeifen in Restaurierungsfällen und zur Identifizierung anonymer Orgelbauer, Leitung: Alfred Reichling. (6.1.2010)

Die beiden bayerischen Musikakademien kündigen neue Lehrgänge für Kinder- und Jugendchorleitung mit staatlicher Anerkennung an. In Alteglofsheim findet die erste von acht Arbeitsphasen vom 30.4. bis 2.5.2010 statt. Info/Anmeldung:  Bayerische MusikAkademie Alteglofsheim, Am Schlosshof 1, 93087  Alteglofsheim, Tel.: 09453 /  9931-0, kurse@musikakademie-alteglofsheim.de, www.musikakademie-alteglofsheim.de. Fünf Arbeitspahsen umfasst der Lehrgang an der Musikakademie Hammelburg. Nach einer Aufnahmeprüfung am 13. März 2010 findet die erste Phase vom 19. bis 21.11.2010 statt, Info: Bayerische Musikakademie Hammelburg, Am Schlossberg, 97762 Hammelburg, Tel.: 09732 / 7868-0, info@bmhab.de, www.bmhab.de. (5.1.2010)

www.amalien-orgel.de: Die Internetseiten zur Amalien-Orgel, älteste erhaltene Orgel Berlins aus dem Jahr 1755, sind vollkommen neu gestaltet worden. In Text, Bild und per Video werden Einblicke zur Geschichte, zur derzeit laufenden Restaurierung und zu Veranstaltungen gegeben.(16.12.2009)


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