Die unabhängige Zeitschrift zu allen Bereichen der Kirchenmusik
Inhalt des aktuellen Heftes (1 / 2010)
THEMA: KIRCHENMUSIK: BERUFSPROFIL MIT ZUKUNFT?
Editorial
aktuell
DIE ZUKUNFT DES KIRCHENMUSIKERBERUFS
Ein Berufsbild im Wandel
von Gunter Kennel
Wo wird der Kirchenmusikerberuf in einer Generation stehen? Wie kann angesichts von schwindenden Mitteln in den evangelischen Landeskirchen kreativ an einem Berufsbild modelliert werden, das wie kaum ein anderes für eine positive Außenwirkung der Kirchen sorgt? Diese existenziellen Fragen müssen immer wieder neu gestellt werden. Gunter Kennel setzt einige Eckpunkte für die Diskussion.
Zur Vertiefung: Gunther Martin Göttsche: Germanys next Top-Kantor(in), Hauptberufliche Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker im kirchlichen und gesellschaftlichen Spannungsfeld des 21. Jahrhunderts. Aus: HfK aktuell. Hochschule für Kirchenmusik Heidelberg, Heft 4 (Oktober 2009) PDF
KOMPETENZORIENTIERUNG ODER PERSÖNLICHKEITSBILDUNG?
Ein Gespräch über Zielsetzungen in der Ausbildung kirchlicher Berufe
Seit einigen Jahren ist Kompetenz zu einem Modebegriff geworden. In kirchlichen Tätigkeitsbeschreibungen, Anforderungsprofilen und Planungspapieren taucht er häufig auf. Strittig bleibt aber, ob die „Kompetenzorientierung“ der richtige Weg zur Verbesserung der (Aus-) Bildung kirchlicher Berufe ist. „Musik & Kirche“ bat mit Christfried Brödel (Hochschule für Kirchenmusik Dresden) und Peter Bubmann (Universität Erlangen) zwei ihrer Mitherausgeber um ein Gespräch zu diesem Thema.
KIRCHENMUSIK UND ENTGELT
von Rüdiger Joedt
Tarifrecht ist eine komplizierte Materie, zumal im öffentlichen Dienst, an dem sich die Besoldung von kirchlichen Mitarbeitern bisher überwiegend orientierte. Die Einführung eines weitgehend einheitlichen Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TvöD bzw. TV-L) hat aber bisher keine entsprechenden Regelungen für die Kirchen nach sich gezogen. Der Autor, Experte auf dem Gebiet, führt in die Problematik und den aktuellen Stand ein.
DRAMATURGIE UND INSZENIERUNG
Die „Dramaturgische Homiletik“ und die Aufgabe von Pfarrern und Kirchenmusikern
von Alexander Deeg
Der Ablauf des evangelischen Gottesdienstes und die Rolle der Predigt darin werden wieder stark diskutiert. Ist Gottesdienst ein „Kultdrama“ mit einem dramaturgisch zu gestaltenden Ablauf oder ist er eine thematisch ausgerichtete Abfolge von Texten, die sich der Predigt unterordnen? Ausgehend von Martin Nicols „Dramaturgischer Homiletik“ führt der Autor in die aktuelle Diskussion ein, an der sich auch Kirchenmusiker beteiligen sollten.
ARTIKEL
ARP SCHNITGERS JAHR 1682 UND DIE FOLGEN
Werkstattbildung, Eheprozess und Einweihungsmusik
von Konrad Küster
Warum verließ Arp Schnitger 1682 eilig Bremen-Verden, um Hamburger Bürger zu werden? Wie der Autor herausfand, war wohl eine gelöste Verlobung der Grund und nicht allein berufliche Perspektiven in der Stadt an der Elbe. Im Rahmen seiner Archivforschungen stieß Küster auch noch auf ein seltenes Beispiel einer Einweihungsmusik für eine Orgel, komponiert 1685 von Moritz Schlöpke für die Schnitger-Orgel in der Etats-Kirche zu Stade.
EIN NEUES LIED
Tröste mich
PORTRÄT
Im Dienst am Neuen. Das Vocalensemble Kassel und Eckhard Manz
BESPRECHUNGEN
Bücher / Noten / Tonträger
PORTRÄT
Lübeck. Ein kirchenmusikalisches Städteporträt
BERICHTE
Wenn Hindernisse fallen. Händels „Esther“, halbszenisch in Wernigerode / Jugend zu Gast bei den 300-Jährigen. Das 1. Stader Jugend-Orgelforum / Engel an der Elbe. Festwoche mit Uraufführung an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden / Fünf Uraufführungen. Das Jubiläumskonzert der „Camerata Musica“ Limburg / Tonalität pur und Orgelpunkte. Knabenchor Hannover sang das Requiem von Harald Weiss / Rock-Hiob. Oratorium von Matthias Witting in Berlin / Große Bögen. Spohrs „Die letzten Dinge“ in Kassel / Pomp und andächtige Strenge. Der Studiochor Berlin feiert 40. Geburtstag / Moses, direkt. Ein (fast) vergessenes Oratorium von Adolf Bernhard Marx / Die Macht von Dur und Moll. Montecrossas „Jesus Symphony“
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