Der Redakteur

Johannes Mundry – Redakteur
(* 1961 in Kassel): Studium der Germanistik und Hispanistik in Marburg, Bonn und Madrid, 1. Staatsexamen und Magister Artium in Bonn mit Arbeiten über die dramatische Kunst bei Stefan George und seinem Kreis, seit 1991 Pressereferent und Zeitschriftenredakteur im Bärenreiter-Verlag, nebenberufliche Tätigkeit als Musikkritiker und Autor verschiedener Zeitschriften.

Jochen Arnold (* 1967)
Theologe und A-Kirchenmusiker; Studium in Tübingen, Rom und Stuttgart, Promotion zur Theologie des Gottesdienstes; Habilitation zu Bachs  Kantaten, Privatdozent für Syst. und Prakt. Theologie an der Uni Leipzig; Lehrauftrag für Musik an der Universität Hildesheim; zahlreiche CD-Einspielungen mit dem Ensemble Gli Scarlattisti, Leiter des Michaelisklosters Hildesheim (Evangelisches Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik der Ev. Landeskirche Hannovers), Publikation: Von Gott poetisch-musikalisch reden. Gottes verborgenes und offenbares Handeln in Bachs geistlichen Kantaten, Göttingen 2009.

Christfried Brödel (* 1947)
regelmäßiger Organistendienst ab dem 15. Lebensjahr, nach dem Abitur Mathematikstudium in Leipzig, parallel musikalische Ausbildung; 1971–1984 Arbeit als Mathematiker, Promotion 1982; Seit 1981 Leiter der Meißner Kantorei 1961; ab 1984 Kirchenmusiker: Landessingwart in Sachsen, 1988 Direktor der Kirchenmusikschule Dresden, 1992–2013 Professor für Chorleitung und Rektor der Hochschule für Kirchenmusik Dresden;  seit 1990 Direktoriumsmitglied der Neuen Bachgesellschaft, seit 2015 Vorsitzender, seit 2002 künstlerischer Leiter des Ensembles vocal modern, zahlreiche Ehrungen; rege Konzerttätigkeit, Kurse und Gastdirigate in vielen Ländern Europas, den USA, in Mexiko und Südafrika; Ur- und Erstaufführungen zeitgenössischer Musik; Leitung von Bachakademien in Osteuropa.

Friedhelm Brusniak (* 1952)
Schulmusik- und Musikwissenschaftsstudium in Frankfurt/Main, 1980 Promotion, 1998 Habilitation, Lehrtätigkeiten an Universitäten und Hochschulen in Augsburg, Erlangen-Nürnberg, Heidelberg und Bamberg, seit 2004 Ordinarius für Musikpädagogik am Institut für Musikforschung der Universität Würzburg.

Peter Bubmann (* 1962 in Augsburg)
nach Studium der Ev. Theologie in München und Heidelberg und Studium der Kirchenmusik (C-Prüfung) Promotion zum Dr. theol. in Heidelberg, nach Vikariat und Tätigkeit als Schulpfarrer Professor für Gemeindepädagogik, Ethik und musische Bildung an der Evangelischen Fachhochschule in Nürnberg (1999–2002), seit 2002 Professor für Praktische Theologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg; Schwerpunkte: Musik & Religion, Gemeindepädagogik, ästhetische und ethische Bildung, christliche Lebenskunst; seit Mitte der 1980er Jahre regelmäßige Mitarbeit bei Deutschen Evangelischen und Ökumenischen Kirchentagen. Melodist geistlicher Lieder.

Sven Hiemke (* 1962)
Studium der Musikwissenschaft und Kirchenmusik in Hamburg, Promotion mit einer Arbeit über Die Bach-Rezeption Charles-Marie Widors (Frankfurt am Main 1994); seit 1996 Professor für Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, zwischenzeitlich Lehrstuhlvertretungen an der Universität Kassel (1999–2001) und der Hochschule Vechta (2004–2005), anschließend Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bach-Institut Göttingen (bis Ende 2006); Mitherausgeber des Bach-Handbuches (6 Bände, Laaber 2000–2012), Autor etlicher Aufsatz- und Buchveröffentlichungen, u. a. zu Bach und Beethoven; derzeit zusammen mit Reinmar Emans Arbeit an einem Forschungsprojekt zur Musikorganisation an den Welfenhöfen.

Markus Karas (* 1961)
Staatliches Kirchenmusik-A-Examen, Diplom, Konzertexamen in Frankfurt; seit 1989 Münsterkantor in Bonn, seit 1992 auch Regionalkantor der Stadt und regelmäßig Dirigent bzw. Solist bei den Bonner Beethovenfesten; Leiter des Frauenchors „BonnSonata“ und des Rheinischen Kinder- und Jugendchors Bonn; Dozent, Komponist und Konzertorganist; Veröffentlichung von Kompositionen bei Bosse, Butz, Carus und Strube, Funk- und Fernsehaufnahmen, CDs und DVDs, 2008 Sudetendeutscher Kulturpreis Musik.

Martina van Lengerich (* 1964 in Lingen)
seit 2003 Domkantorin und stellvertretende Leiterin der Dommusik am Freiburger Münster mit Leitung der Mädchenkantorei und der Kantorenschola. Studium an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf in Instrumentalpädagogik, Klavier und Katholische Kirchenmusik (A-Examen), Assistentin bei Almut Rößler (Düsseldorfer Johanneskantorei) und Raimund Wippermann (Essener Dom), Gründung und Leitung des Chors der Kunstakademie Düsseldorf, 1996–2003 Kantorin in drei Gemeinden in Coesfeld im Münsterland, zahlreiche Konzerte als Chorleiterin, Dirigentin, Pianistin oder Organistin im In- und Ausland, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen, Betrauung mit verschiedenen Uraufführungen, CD-Aufnahmen und Mitwirkung in der Jury des Deutschen Chorwettbewerbs, verschiedene Preise mit der Mädchenkantorei am Freiburger Münster, zuletzt 2014 der 1. Platz „Gold“ beim 25. Internationalen Chorwettbewerb in Verona, beim Besuch von Papst Benedikt XVI. 2011 auf dem Freiburger Flughafen Dirigat der Chöre vor 100. 000 Besuchern mit weltweiter Fernsehübertragung. – (Foto: Friederike Zimmermann)

Gerd-Peter Münden (* 1966 in Bad Kreuznach)
Studium an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg mit A-Examen; nebenamtliche Kirchenmusikerstelle in Stromberg, wo er als Kinderchorleiter in ersten Kontakt mit der Dichterin Brigitte Antes trat; von 1992 bis 1999 an St. Marien in Minden und Leiter der evangelischen Singschule; Veröffentlichung des Standardwerkes Kinderchorleitung (1989); 1995–2011 Lehrbeauftragter für Kinderchorgesang an verschiedenen Hochschulen; seit 1999 Kantor am Braunschweiger Dom und Leiter der Braunschweiger Domsingschule; Initiator des Projekts „Klasse! Wir singen“, an dem bisher 280.000 Schulkinder der ersten bis zur siebten Klasse sowie deren Lehrer teilnahmen; Komponist von geistlicher sowie Orgel- und Instrumentalmusik, darunter zwei Oratorien, eine Kirchenoper und gemeinsam mit dem Texter Eugen Eckert Lieder für den Gemeindegesang.

Christa Reich (* 1937)
Studium der Kirchenmusik, Theologie und Anglistik; Leiterin der Hessischen Kantorei; Honorarprofessur für Kirchenmusik und Hymnologie an der Evangelischen und Ehrendoktorwürde an der Katholischen Theologischen Fakultät der Universität Mainz; Buchveröffentlichungen: Evangelium, klingendes Wort. Zur theologischen Bedeutung des Singens, Stuttgart 1997, Mitherausgeberin von Geistliches Wunderhorn. Große deutsche Kirchenlieder, München 2003.

Matthias Schneider (* 1959)
Professor für Kirchenmusik mit Schwerpunkt Orgelspiel an der Universität Greifswald; ausgedehnte Konzerttätigkeit als Organist; Herausgeber der Enzyklopädie der Kirchenmusik (Laaber-Verlag); Präsident der Gesellschaft der Orgelfreunde e. V., zusammen mit Michael Herbst (Professor für Praktische Theologie) in Greifswald gemeinsame Ausbildung von Studierenden der Kirchenmusik und Theologie für die Arbeit im und am Gottesdienst..

Meinrad Walter (* 1959)
Studium der Theologie und Musikwissenschaft; nach beruflichen Tätigkeiten in Wissenschaft, Journalismus und Verlagswesen seit 2002 Referent im Amt für Kirchenmusik der Erzdiözese Freiburg, Honorarprofessor und stellvertretender Leiter des Instituts für Kirchenmusik an der Musikhochschule Freiburg; Moderator von Konzerten, Autor von Radiosendungen und Herausgeber kirchenmusikalischer Geschenkbücher; jüngste Buchveröffentlichungen zu J. S. Bach sind eine Werkeinführung in das Weihnachtsoratorium (Bärenreiter-Verlag) sowie die Anthologie Die ganze Welt bewundert Bach. Von Kennern für Liebhaber (Patmos Verlag, September 2010) und eine umfassende musikalisch-theologische Darstellung der Johannes-Passion Bachs (Reclam Verlag und Carus-Verlag). (Foto: A. Limbrunner / H. Trefzer, Katholische Akademie Freiburg)

Antje Wissemann (* 1964 in Wuppertal)
Studium der Schulmusik und Evangelischen Theologie, Cembalo und Ev. Kirchenmusik (A-Examen); von 1995 bis 2010 Kantorin und Kreiskantorin in Wuppertal (Christuskirche) und Northeim (St. Sixti); 2010 bis 2017 Lektorin für Chormusik beim Bärenreiter-Verlag in Kassel, seit Januar 2017 Kantorin an der Michaeliskirche Eutin.