Musik & Kirche 2 / 2014

CPEB – Viel Mehr als nur der Sohn

Editorial LESEPROBE

aktuell 

DIRECTOR MUSICES
Carl Philipp Emanuel Bach an den fünf Hamburger Hauptkirchen
von Wolfram Enßlin

Carl Philipp Emanuel Bach hatte in Hamburg ein immenses Arbeitspensum zu absolvieren. Er präsentierte dem Hamburger Publikum eine sehr abwechslungsreiche Kirchenmusik, bestückt mit Kompositionen der bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten protestantischer Figuralmusik. Dass Bach sie häufig miteinander zu Pasticci verquickte, macht einen ganz besonderen Reiz dieses kirchenmusikalischen Repertoires aus.

CARL PHILIPP EMANUEL BACHS ORATORIEN
von Christine Blanken

Neben seinen umfangreichen dienstlichen Verpflichtungen widmete sich Carl Philipp Emanuel Bach in Hamburg auch „freien“ Projekten. Das Recht wurde ihm gewährt, das Risiko trug er selbst. Zu den Genres, die er für öffentliche Konzerte komponierte, gehören auch einige Oratorien, die mit großem Zuspruch aufgeführt wurden. Mit ihrem empfindsamen Stil half er, ein neues Kapitel der Oratoriengeschichte aufzuschlagen.

VERPFLICHTENDES ERBE
Carl Philipp Emanuel Bachs Umgang mit dem Werk seines Vaters
von Sven Hiemke

Carl Philipp Emmanuel Bach hat den größten Anteil an der Bewahrung des Erbes seines Vaters: als Mitverfasser des Nekrologs, als Interpret in Hamburg, wo er sich und den Besuchern der Hauptkirchen das väterliche Erbe erschloss, nicht ohne es freilich seinen kompositorischen Vorstellungen anzupassen, und nicht zuletzt als Herausgeber.

„WENIGER KÜNSTLICH UND MEHR ZUCKER“
C. P. E. Bachs Fantasien, Sonaten und Rondos zwischen Kunst und Kommerz
von Peter Schleuning

Zu seiner Zeit war C. P. E. Bach vor allem als Komponist von Klavierwerken bekannt. Die sechs Sammlungen, die er herausgegeben hat, fanden ein interessiertes Publikum von „Kennern und Liebhabern“. Die Austarierung der Interessen beider Gruppen erbrachte den Erfolg und zeigt den Komponisten heute als einen Aufklärer auf dem Gebiet der Laienmusik.

CPEB, GEDRUCKT
Ein kommentierter Überblick über lieferbare Noten

„SINGESTÜCKE FÜR DIE KIRCHE“
Aktuelle CD-Einspielungen mit geistlichen Werken von C. P. E. Bach   

ARTIKEL

„OHNE WIDERREDE UNSER GRÖSSTER KIRCHENKOMPONIST“
Zum 300. Geburtstag des Dresdner Kreuzkantors Gottfried August Homilius
von Uwe Wolf

Gottfried August Homilius (1714−1785) wurde nur wenige Wochen vor Carl Philipp Emanuel Bach geboren. Ortsfest wie der Gleichaltrige galt er zu seiner Zeit als einer der bedeutendsten Komponisten. Eingängige Melodien, ergreifend-schlichte Chorsätze und eine außergewöhnliche Einfallsvielfalt zeichnen sein umfangreiches Werk aus.

„CADENZA CON OSTINATI“
Zsigmond Szathmáry zum 75. Geburtstag
von Andreas Jacob

Am 28. April feiert der Organist, Komponist und Hochschullehrer seinen 75. Geburtstag. Aus diesem Anlass zeigt Andreas Jacob am Beispiel von „Cadenza con ostinati“ Grundzüge des Komponierens des ungarischen Ausnahmekünstlers. Bei einer klaren formalen Struktur ist das Werk von individueller Freiheit des Musikers, Virtuosität, Freude an Klang und Rhythmus bestimmt.

HOCHSCHULPORTRÄT
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Kirchenmusik

EIN NEUES LIED
Steh uns bei in diesen Stunden 

INTERVIEW
Nicht bange um die Zukunft. Johannes Matthias Michel, Leiter des Bachchors Mannheim

BESPRECHUNGEN
Bücher / Noten / Tonträger

LANDPARTIE
Kirchenmusik im Evangelischen Dekanat Vogelsberg

BERICHTE
Wenn Herodes Tango tanzt. John Neumeier zeigt in Hamburg das ganze Weihnachtsoratorium 
LESEPROBE / Kinderkirchenmusik mit Inklusion. Maria im Mittelpunkt eines Bach-Projekts in Stuttgart Bad Cannstatt / Bach in der Ukraine / Deutschland sucht … Finale des Chordirigentenpreises in Berlin

VON PERSONEN
Dem Herrn singen. Zum Tode von Hans-Joachim Schwinger / Chorerziehung mit Methode. Martin Behrmann gestorben


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